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Porsche setzt beim Werksausbau in Leipzig auf Nachhaltigkeit

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Das Porsche-Werk Leipzig gehört zu den effizientesten Automobilfabriken der Welt und setzt auch beim aktuellen Standortausbau für die Produktion des Macan ab Ende nächsten jahres weitere Signale für den Umweltschutz.

Dafür ergreifen die Werksplaner zahlreiche Maßnahmen zur Bereitstellung natürlicher Energiequellen sowie zur Verringerung des CO2-Ausstoßes, des Abfallaufkommens, des Wasserverbrauchs und können so das gesamte Energieaufkommen im Werk deutlich reduzieren. Einzigartig dabei ist die Nutzung einer Holzhackschnitzelanlage – ein Biomassekraftwerk, das die neue Lackiererei mit Wärme aus natürlichen Ressourcen versorgen wird.

Bis zur Fertigstellung der neuen Produktionsflächen im kommenden Jahr sind vielfältige Maßnahmen zur Verbesserung der Ökobilanz geplant. Beispielsweise wird die Abwärme des nahegelegenen Holzhackschnitzelheizwerks genutzt, um die neue Lackiererei zu 80 Prozent CO2 -neutral mit Wärme zu versorgen. Auch ein völlig neuartiges Abscheidesystem für Lacknebel wird verbaut, das auf einem elektrostatischen Verfahren basiert. Dadurch lassen sich die Emissionen von Lösemitteln und Feinstaub im Lackierprozess auf ein Minimum reduzieren. Geplant ist ebenso, die Straßen und Parkplätze auf dem neuen Betriebsgelände mit LED-Leuchtmitteln auszustatten. Des Weiteren wird das Dach des Karosseriebaus für eine Photovoltaikanlage vorbereitet, die elektrische Energie erzeugt. Helle, reflektierende Dachmembranen verhindern zudem das Aufheizen der Hallen im Sommer.

Im Rahmen des Werksausbaus werden zudem die bestehenden Weidefläche, die vor über zehn jahren rund um die Fabrikhallen geschaffen wurden, vergrößert. Dort finden sich Auerochsen und Wildpferde.

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