Qualifying MotoGP: Pedrosa und Rossi schlagen Stoner
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(adrivo.com) Dani Pedrosa und Valentino Rossi sorgten im Qualifying von Phillip Island für eine Überraschung und landeten vor Casey Stoner.

Nach den Trainings war eigentlich eine Pole Position für Casey Stoner erwartet worden, doch der Samstagnachmittag auf Phillip Island brache eine Überraschung. Stoner wurde lediglich Dritter und musste sich Dani Pedrosa und Valentino Rossi geschlagen geben. Vor allem Pedrosa hatte eine Zauberrunde ausgepackt, die einige in Staunen versetzte und Stoner um sechs Zehntel distanzierte. Rossi blieb auch noch vier Zehntel vor dem Australier, nachdem die Session selbst auch schon unkonventionell verlaufen war.

Ein wenig war das Qualifying nämlich auf den Kopf gestellt. Denn zu Beginn türmten sich am Himmel ein paar Wolken und es war zu befürchten, dass der Regen eine Rolle spielen könnte. Deswegen setzten einige Teams schon früh auf einen Satz Qualifyier und fuhren eine schnelle Runde, nur um auf der sicheren Seite zu sein. Darunter waren auch Stoner, Loris Capirossi und Rossi, die dadurch auch zunächst auf den ersten drei Plätzen lagen. Zur Halbzeit der Session kam dann der traditionelle Kawasaki-Frühangriff, der diesmal eigentlich nicht mehr so früh war, da die Konkurrenz schon vorgelegt hatte. Randy de Puniet kam dadurch auf Platz zwei nach vorne, Anthony West war zunächst Fünfter.

Später folgte noch ein Angriff von de Puniet, doch im letzten Sektor war Stoner für ihn einfach zu schnell, weswegen er weiter auf Platz zwei hängen blieb. Auch West steigerte sich noch einmal, allerdings nur in der Zeit. Der große Schlussangriff sollte aber noch folgen, denn das Wetter hielt und dadurch konnten die letzten Minuten wieder auf traditionelle Art als kleines Shootout ausgetragen werden, bei dem die Zeiten und Positionen noch einmal ein wenig durcheinander gemischt wurden.

Zehn Minuten vor Ende drängte sich Dani Pedrosa auf Platz drei und kurz darauf stellte sich Rossi vorläufig einmal auf Pole. Vier Minuten später war Stoner aber wieder vorne und hatte Rossi um rund zwei Zehntel hinter sich gelassen. Es waren aber immer noch sechs Minuten übrig. Und die Zeit nutzte die Konkurrenz auch. Pedrosa packte eine Traumrunde aus und fuhr noch einmal um sechs Zehntel schneller als der Weltmeister. Auch Rossi überholte Stoner noch und setzte sich auf Platz zwei. Es blieb aber immer noch Zeit, doch Stoner hatte nichts mehr in petto. Es wurde an seinem Vorderreifen geschraubt, aber auf die Maschine kam der Australier nicht mehr. Damit blieb Pedrosa vorne, Rossi Zweiter und Stoner Dritter.

In Reihe zwei konnte sich Nicky Hayden als Vierter mit einer guten Runde die Pole Position ohne Aussicht sichern. Neben ihm werden Loris Capirossi und Randy de Puniet stehen, die ihren Rückstand auf Pedrosa als Letzte noch unter einer Sekunde halten konnten. Reihe drei werden Alex Barros, Shinya Nakano und Sylvain Guintoli bilden, die alle drei weiter vorne zu finden waren, als man das erwartet hätte. Anthony West belegte den letzten Platz in den Top Ten. Nicht wunschgemäß lief es für Colin Edwards auf Platz elf, Marco Melandri auf zwölf, John Hopkins auf 14 und Chris Vermeulen, der lediglich 16. Wurde. Auch Toni Elias konnte nicht zufrieden sein. Hinter Chaz Davies kam er auf den 18. Platz.

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