Rallye Dakar

Rallye Dakar: Angst vor der Höhenkrankheit
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Mit einem Großaufgebot geht das Mini-Team das „Projekt Titelverteidigung“ bei der berühmten Rallye Dakar in Südamerika an. Insgesamt zwölf Mini ALL4 Racing fahren am 2. Januar 2016 in Argentiniens Hauptstadt Buenos Aires über die Startrampe. Vier Mal in Folge war der von X-raid gebaute „Wüsten-Mini“ bei dem größten Motorsport-Abenteuer der Geschichte das Sieger-Fahrzeug. Diese Serie will das Team jetzt fortsetzen. Übrigens: Die 24 Piloten und Co-Piloten kommen aus 13 verschiedenen Nationen. Da ist eine perfekte Kommunikation und Strategie gefragt.

Training in der Druckkammer

Eine besonders intensive Vorbereitung hat sich Titelverteidiger Nasser Al-Attiyah aus Katar einfallen lassen. Aus Angst vor der gefürchteten Höhenkrankheit verbringt der Mini-Pilot 30 Nächte in einer Druckkammer. Der Hintergrund dieser ungewöhnlichen Maßnahme: Bei den Etappen bei der zurückliegenden Rallye Dakar in Bolivien, wo Höhen von über 4.000 Metern über dem Meeresspiegel erreicht wurden, litt Al-Attiyah unter der Höhenkrankheit, die ihn an den Rand einer Aufgabe brachte. "In Bolivien war ich drei Tage sehr krank. Ich habe versucht, durchzukommen, was aber nicht einfach war", sagte Al-Attiyah. Für seine sehr spezielle Vorbereitung nutzt er die Möglichkeiten des Sportzentrums Aspire in Doha. Dort gibt es etwa zehn Druckkammern. Man kann dort schlafen und eine Höhe von bis zum 5.000 Metern simulieren. Und diese Druckkammer, die den geringeren Luftdruck in der Höhe simuliert, wird in den Tagen bis zur Abreise nach Südamerika für Al-Attiyah zu seinem Zuhause. "Man muss dort acht Stunden schlafen, am frühen Morgen trainieren und dann noch einmal zwei Stunden dorthin zurückkehren, um sich an den geringeren Sauerstoff zu gewöhnen", erklärt der 44-Jährige. Al-Attiyah hofft, durch den langen Aufenthalt in der Druckkammer die Höhenkrankheit zu vermeiden. Diese äußert sich unter anderem durch starke Kopfschmerzen, Übelkeit und Schlafstörungen - dies wäre das Ende aller Titelträume. In der Druckkammer erfolgt eine schrittweise Anpassung an die Höhe. "Wir haben bei 3.000 Metern angefangen. Nach drei, vier Tagen gehen wir auf 3.200 Meter oder 3.500 Meter. An den letzten Tagen geht man dann auf 4.500 Metern", berichtet der Rennfahrer. Zwischen Weihnachten und Sylvester reisen die Teammitglieder nach Buenos Aires, wo sie dann Ende Dezember die Fahrzeuge wieder aus dem Hafen abholen. Nach dem sogenannten "Shakedown", bei dem vor allem die technischen Funktionen der Rallye-Fahrzeuge überprüft werden, stehen am 31. Dezember 2015 und am 1. Januar 2016 die technischen Abnahmen an. Am 2. Januar 2016 startet die Dakar dann mit der traditionellen Podiums-Überfahrt der Teilnehmer in Buenos Aires.Hinweis für die Redaktionen:Der mid informiert Sie ab dem 3. Januar 2016 umfassend über die Rallye Dakar. Wir bieten Ihnen aktuelle Meldungen über das sportliche Geschehen auf den einzelnen Etappen, Hintergrundberichte, Features, Interviews, Kommentare und ein "Tagebuch" unseres Reporters vor Ort.

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