Rallye Legend

Rallye Legend: Es brüllen die Motoren

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Brüllende Motoren, wilde Drifts und unzählige Donuts, die mit mehr als 600 PS auf den Asphalt radiert werden. Die Rallye Legend in San Marino startete am Wochenende zu ihrer zwölften Auflage. Am Start war wie immer das Spektakulärste, was der Rallyesport in den vergangenen 40 Jahren zu bieten hatte.
Mittendrin: Zwei historische Rallye Golf von Volkswagen Classic. Neben weit mehr als 100 Rallye-Klassikern, die im regulären Rallye-Wettbewerb die Wertungsprüfungen absolvieren, waren rund zwei Dutzend ganz besondere und seltene Autos am Start.

Audi Sport Quattro S1 und Lancia Stratos

Was waren das seinerzeit spektakuläre Tage in den 1980er-Jahren? Es war jene Zeit, als in der Rallye-Weltmeisterschaft die so genannten PS-Monster im Einsatz waren. Diese Rallye-Boliden der legendären Gruppe-B waren im Rennsport-Zirkus das Heißeste, was es je gab: 600 PS – pure Kraft auf Rädern. Haudegen wie Walther Röhrl, Björn Waldegard, Michellle Mouton und Stig Blomquist drehten an den Lenkrädern von Audi Sport Quattro S1 und Lancia Stratos. Diedier Auriol kam mit einem Citroën Xsara WRC zur Rallye Legend – jenes Fahrzeug, das erfolgreich war, bevor Sébastien Loeb im DS3 der WRC den Rücken kehrte. Und der Franzose hat nichts verlernt: Auriol gewann die Rallye Legend. Der mehrfache Rallye-Weltmeister Juha Kankkunen startete mit einem Lancia Delta HF. Volkswagen Classic schickte zwei Rallye-Golf aus seiner Sammlung ins Rennen. Eine absolute Höchstbelastung, denn auf der Legend wird in schärfstem Tempo auf Schotter und Asphalt um zehntel-Sekunden gekämpft. Mit einer klassischen Oldtimer-Ausfahrt hat diese Veranstaltung nichts zu tun. Und so säumten auch in diesem Jahr – genau wie damals – mehr als 60 000 Zuschauer die Strecke.

Golf GTI von Volkswagen Classic

Für den Leiter von Volkswagen Classic, Bernhard Kadow, ist der Einsatz eines Golf GTI der ersten Generation, der einst bei der Rallye Monte Carlo im Jahr 1980 startete und eines Rallye-Golf G60 aus der WM 1991, eine logische Konsequenz. „Wir feiern in diesem Jahr 40 Jahre Golf. Und wir haben mit diesem Auto eine erfolgreiche Vergangenheit im Rallye-Sport vorzuzeigen“, verweist der ehemalige Rallye-Fahrer auf den Erfolg von Kenneth Eriksson, der mit einem Golf GTI 16V im Jahr 1987 den WM-Sieg bei der Rallye-Elfenbeinküste holte. Und: „Auf der Rallye Legend werden unsere Rallye-Golf jedenfalls stilgerecht gehalten und ihrer eigentlichen Bestimmung zugeführt: Rallye-Autos müssen Rallyes fahren.“ Neben seinen Erfolgs-Golf aus vergangenen schickte Volkswagen mit dem brandaktuellen Polo R WRC und den aktuell Zweitplatzierten der WM, Jari-Matti Latvala und Co-Pilot Miikka Anttila, auch gleich noch den aktuellen Rallyewagen als Vorausfahrzeug über die engen Pisten der Wertungsprüfungen und schlug damit eine Brücke von der Vergangenheit in die Gegenwart.
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