Ratgeber: Oldtimer-Pflege – Geliebtes Blech schützen
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Oldtimer benötigen im Vergleich zu modernen Fahrzeugen sorgfältigere Pflege Bilder

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Ein Leder- oder Mikrofasertuch bietet sich für Polierarbeiten am Lack an Bilder

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Nach dem Abspülen geht es ans Abledern Bilder

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Mit einem weichen Schwamm lässt sich das Wachs auf der Oberfläche verreiben Bilder

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Oldtimer benötigen im Vergleich zu modernen Fahrzeugen sorgfältigere Pflege. Schließlich haben die alten Stücke bereits einige Jahrzehnte hinter sich und verbringen die kalte Jahreszeit meist stehend. Nach dem Winterschlaf sollte das Fahrzeug nicht unbedarft auf die Straße. Der erste Schritt muss immer eine gründliche Reinigung des Fahrzeugs sein. „Beim Frühjahrsputz geht es aber nicht nur um die saubere Optik, sondern um den richtigen Start in die Saison“, teilt der Fahrzeugpflege-Experte Christian Petzoldt mit.

Ist der Oldie lediglich eingestaubt und nicht fleckig, reicht ein Staubwedel zum Aufnehmen des losen Schmutzes. Anschließend geht es an die eigentliche Wäsche mit einem Trockenreiniger. Dieser ist flüssig, kommt ohne zusätzliches Wasser aus und löst nur den Schmutz, nicht jedoch die Wachsschicht. [foto id=“460986″ size=“small“ position=“left“]Auch für unterwegs ist Trockenreiniger optimal für das Entfernen von leichten Verschmutzungen geeignet. Von Spülmittel, Scheiben- oder Haushaltsreiniger rät der Profi ab, da sie entfettend wirken und damit nicht für die sensible Lackoberfläche in Frage kommen.
 
Für die Trockenreinigung genügt ein weiches Mikrofasertuch, mit dem der aufgesprühte Reiniger nachgewischt wird. Das Tuch sollte dabei flächig aufliegen und nicht geknittert sein. Sobald eine Stelle des Tuches schmutzig ist, kann man diese nach innen falten um somit sicherzustellen, dass der aufgenommene Schmutz nicht immer wieder über den Lack reibt.
 
Eine gründliche Shampoo-Reinigung ist nur dann nötig, wenn deutlich mehr Schmutz sichtbar ist. Das kann unter Umständen an einer löchrigen Abdeckung oder einem undichten Garagendach liegen. Für eine gute Nass-Wäsche benötigt man keine große Ausstattung: Zwei Eimer, ein weicher Schwamm, ein Leder- oder Mikrofasertuch zum Abledern, sowie Auto-Shampoo und Wasser genügen.
 
In den ersten Eimer kommt der Reiniger, in den zweiten Eimer nur klares Wasser zum Auswaschen des Schwamms. Hier wird dann zwischendurch der Schmutz herausgespült um nicht mit dem verdreckten Schwamm über den Lack zu wischen. Mit wenig Druck und reichlich Waschwasser kann man den Oldtimer dann von oben nach unten abwaschen. Der [foto id=“460987″ size=“small“ position=“right“]Waschschaum lässt sich anschließend mit einem Gartenschlauch abspritzen. Dieser sollte jedoch keinen Düsenaufsatz haben, da durch zu viel Druck, Wasser in Ecken und Hohlräume befördert wird. Ein stumpfes Schlauchende genügt.

Nach dem Abspülen geht es ans Abledern

Ein Leder- oder Mikrofasertuch bietet sich für Polierarbeiten am Lack an. Die sensible Oberfläche lässt sich mit der Haut eines Menschen vergleichen: Ist diese zu trocken, wird sie spröde oder kann reißen. Um dem beim Oldtimer entgegen zu wirken, hilft eine Wachsschicht. Mit einem weichen Schwamm lässt sich das Wachs auf der Oberfläche verreiben. Für das Entfernen des überschüssigen Wachses reicht ein frisches Mikrofasertuch. Ist der Frühjahrsputz am Lack vollbracht, werden die Felgen sowie Chrom- und Gummiteile gereinigt.
 
Wie Christian Petzoldt einen kompletten Jaguar E-Type innerhalb dreieinhalb Stunden auf Vordermann bringt, lässt sich in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift „Oldtimer-Markt“ nachlesen.

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