Ratgeber Urlaub: Medikamente für die Reise
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Auch im Urlaub ist man vor Krankheiten nicht gefeit. Da im Ausland die medizinische Versorgung mitunter schlechter ist als in Deutschland und eventuell noch Sprachbarrieren hinzukommen, sollte stets eine Reiseapotheke im Gepäck sein. Sie schützt zumindest gegen die gängigsten Krankheiten.

Bei keiner Reise fehlen dürfen Einmalhandschuhe, Pflaster, Kompressen, elastische Binden, ein Wunddesinfektionsmittel sowie eine Pinzette und eine Schere. Bei einer Urlaubsfahrt mit dem eigenen Auto sind die Utensilien gewöhnlich mit dem Erste-Hilfe-Kasten ohnehin an Bord. Fehlen sie, müssen sie unbedingt [foto id=“364331″ size=“small“ position=“left“]nachgefüllt werden. Hierbei ist auch auf das Haltbarkeitsdatum zu achten. Es darf nicht überschritten werden, da ansonsten beispielsweise Pflaster ihre Klebewirkung verlieren und Handschuhe porös werden.

Außerdem ein Muss sind Medikamente gegen Schmerzen, Fieber, Durchfall, Verstopfung und Erkältung. Bei starkem Schnupfen ist ein gut wirksames Nasenspray hilfreich. Dieses darf man jedoch nicht zu lange anwenden, da ansonsten die Schleimhäute geschädigt werden. Gegen Reiseübelkeit wirken spezielle Kaugummis oder Akupressurbändchen. Geht die Reise in etwas exotischere Länder, können auch Wasserentkeimungstabletten sowie Mittel gegen Magen-Darm-Verstimmungen eingepackt werden. Bei einzelnen Reisezielen sind zudem sterile Einmalspritzen und Injektionsnadeln empfehlenswert. Darüber hinaus ist vor der Reise der Impfschutz zu kontrollieren.[foto id=“364332″ size=“small“ position=“left“]

Während der Reise müssen die Medikamente wasserdicht und möglichst temperaturgeschützt aufbewahrt werden. Im Auto ist der beste Platz dafür unter einem Sitz. Ein mitgenommener Beipackzettel kann Ärzten und Apothekern wichtige Hinweise über die Wirkung und Dosierung der Arzneien geben, auch wenn er deutschsprachig ist. Außerdem sollten regelmäßig eingenommene Präparate in ausreichender Stückzahl dabei sein. Wer täglich beispielsweise eine Tablette gegen Bluthochdruck einnimmt, muss mehr Pillen mitnehmen als die eigentliche Zahl der Urlaubstage – dadurch entstehen keine Verzögerungen oder Engpässe bei einer eventuell verzögerten Abreise.

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