Ratgeber: Warnweste tragen im Pannenfall
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Wird bei einer Panne das Auto verlassen, ist unbedingt eine Warnweste anzulegen. Denn gerade in der dunklen Jahreszeit erhöht sie die Sicherheit, weil andere Verkehrsteilnehmer Personen mit leuchtender Weste bis zu fünfmal besser und früher erkennen als ohne.

Neben dem Autofahrer können auch die übrigen Fahrzeuginsassen ihre Sicherheit erhöhen, wenn sie beim Verlassen des Autos eine Warnweste anziehen. Wer besonders umsichtig ist, hat also so viele Westen wie Sitzplätze an Bord. Auch Radfahrer, Fußgänger, Jogger und Schulkinder werden mit diesem Kleidungsstück oder speziellen Reflektoren und Leuchtbändern besser gesehen. Wer in der Dämmerung oder Dunkelheit unterwegs ist, sollte sich zudem möglichst hell kleiden.

Außer der Weste ist eine umsichtige Verhaltensweise im Pannenfall entscheidend. Auf der Autobahn hat der Fahrer möglichst auf dem Standstreifen in der Nähe einer Notrufsäule anzuhalten. Wer kein Handy besitzt, kann dann über die orangefarbenen Säulen Hilfe holen. Die Warnblinkanlage ist aber vorher einzuschalten und eben eine der EU-Norm entsprechende Warnweste anzuziehen. Erst dann sollte laut dem Gesamtverband Deutscher Versicherer (GDV) das Fahrzeug verlassen, ein Warndreieck in mindestens 100 Meter Entfernung aufgestellt und anschließend hinter der Leitplanke auf Hilfe gewartet werden.

Wer verreist, hat außerdem die jeweiligen Landesregeln zu beachten. Während Deutschland beispielsweise keine offizielle Warnwestenpflicht vorschreibt, besteht sie in 13 europäischen Ländern. In einzelnen Staaten wie Norwegen, Österreich, Portugal und in der Slowakei muss die reflektierende Weste nicht nur beim Verlassen des Fahrzeugs angezogen, sondern auch auf Verlangen der Ordnungshüter vorgezeigt werden. Bei einer Zuwiderhandlung drohen hohe Bußgelder. In Polen und Rumänien beispielsweise ist der Betroffene bei einem Unfall in jedem Fall verpflichtet, die Polizei hinzuzuholen.

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