Recht: Unfallhaftung – Kein Schmerzensgeld für überfahrenen Hund

Recht: Unfallhaftung - Kein Schmerzensgeld für überfahrenen Hund Bilder

Copyright: DVR

Für einen von einem Traktor überfahrenen Hund kann die Halterin kein Schmerzensgeld verlangen. Nach einer Entscheidung des Bundesgerichtshofs muss der Unfallverursacher lediglich die Hälfte der materiellen Kosten übernehmen.

Schmerzensgeld werde im Allgemeinen gewährt, wenn es sich um den Verlust eines Menschen handelt, erklärt ein Experte der Arag-Rechtsschutzversicherung. Die Tötung von Tieren, so schmerzlich sie unter Umständen für die Halter sei, solle nicht der Tötung von Angehörigen oder anderen dem Betroffenen nahestehenden Menschen gleichgestellt werden.

Die junge Labradorhündin wurde während eines Spazierganges unangeleint von einem Traktor auf einem Feldweg überfahren. Die Halterin erlitt daraufhin einen Schock, der zu einer Depression führte. Daher forderte sie neben den materiellen Kosten, die die Behandlung durch den Tierarzt, die Anschaffung eines neuen Hundes sowie das Honorar für ihren Anwalt umfassten, auch eine Entschädigung für ihren Schockschaden vom Traktorfahrer, was das aber Gericht verneinte.

UNSERE TOP-ANGEBOTE FÜR SIE

MEHR ERFAHREN AUS DEM BEREICH NEWS

Volkswagen Virtus 003

Neue Kompakt-Limousine namens Volkswagen Virtus

Ranger_Raptor_002

Neuer Ford Ranger Raptor rollt heran

Porsche Taycan wird neues Safety-Car der Formel E

Porsche Taycan wird neues Safety-Car der Formel E

zoom_photo