Sommerreifen

Reifentest: Komfort schlägt Öko

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Verbrauchsoptimierte „Eco“-Reifen haben beim ADAC-Sommerreifen-Test deutlich schlechter abgeschnitten als Komfort-Pneus. Schwächen zeigen die Öko-Reifen besonders auf nasser Fahrbahn, wobei sie sich beim Verbrauch und Verschleiß nur wenig unterscheiden. Getestet haben der Autoclub und die Stiftung Warentest insgesamt 35 Reifenmodelle für Kleinwagen (185/60 R14H) und Mittelklasse-Wagen (205/55 R16). Bei der Gesamtwertung für die Reifen in der kleinen Klasse gab es sechsmal die Note „gut“, acht Mal ein „befriedigend“ sowie je ein Mal ein „ausreichend“ und „mangelhaft“.

Die Platzierungen bei den Kleinen

Gleichauf an der Spitze liegen die drei Reifen PremiumContact5 von Continental, Efficient Grip Performance von Goodyear und Line von Nokia. Ebenfalls als "gut" haben der Dunlop Sport BluResponse, der Vredestein Sportrac5 und der Hankook Kinergy Eco K425 abgeschnitten. Die Unterschiede im Spitzenfeld sind laut den Testern sehr gering. Das breite Mittelfeld zeigt leichte bis eindeutige Schwächen auf nasser Fahrbahn. Der nur mit "ausreichend" bewertete Kumho KH27 Ecowing ES01 erzielt zwar Bestwerte beim Sprit-Verbrauch und Verschleiß, zeigt aber deutliche Schwächen bei Nässe. Testverlierer ist der Matador MP 16, der bereits auf trockener Piste schwach und bei Nässe sehr schlecht abgeschnitten hat.
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Untere Mittelklasse

Bei den Dimension für Fahrzeuge der unteren Mittelklasse-Fahrzeuge gab es sechs Mal ein „gut“, zwölf „befriedigend“ und ein „mangelhaft“. Testsieger ist hier der Michelin Primacy 3, der das beste Gesamtpaket aus kurzen Bremswegen und geringem Verbrauch und Verschleiß bietet. Dicht dahinter liegen die ebenfalls mit „gut“ bewerteten Goodyear EfficientGrip Performance, der Continental PremiumContact 5, der Dunlop SportBlu Response sowie der Pirelli Cinturato P7 Blue und der Bridgestone Turanza T001. Einzig das Modell „Nankang Econex Eco-2“ bekam aufgrund seiner schwachen Leistungen auf Nässe ein „mangelhaft“.

Direkter Vergleich

Die Besonderheit des aktuellen Tests war der direkte Vergleich zwischen verbrauchs- und laufleistungsoptimierten "Öko"-Reifenmodellen und deren komfortorientierten Pendants des gleichen Herstellers anhand von vier "Reifen-Paaren". In drei von vier Fällen steht das Auto beim Nassbremsen mit den Komfort-Reifen deutlich früher. Besonders deutlich ist der Unterschied bei den beiden überprüften Michelin-Pneus: Der Bremsweg aus Tempo 100 auf null mit dem Primacy3 beträgt 35,9 Meter; der Energy Saver+ benötigt mit 40,6 Meter eine ganze Autolänge mehr. Das gleiche Bild ergibt sich bei den Vergleichen des Continental PremiumContact5 (37,1 Meter) mit dem EcoContact5 (40,6 Meter) und des Hankook Ventus Prime2 (38,9 Meter) mit dem Kinergy Eco (40,9 Meter). Einziger Ausreißer: Der Bremsweg des Öko-Reifens Ecopia EP001S von Bridgestone ist mit 36,9 Metern deutlich kürzer als der des Komfort-Modells Turanza T001 mit 39,3 Metern.
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