Rennfahrer Zanardi fehlt eine Stunde zum Glück

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Das Happy End ist dem behinderten Rennfahrer Alessandro Zanardi verwehrt geblieben. Der beinamputierte Italiener schied beim 24-Stunden-Rennen im belgischen Spa wegen eines Motorschadens am BMW Z4 GT3 eine Stunde vor dem Ende des Rennens aus. Bis dahin hatte sich Zanardi mit seinen beiden Partnern Timo Glock und Bruno Spengler wacker geschlagen. Das Trio lag zwischenzeitlich sogar auf Position fünf.“Das war ein ziemlich aufregendes 24-Stunden-Rennen und eine tolle Erfahrung für mich“, sagte Zanardi, für den es das erste 24-Stunden-Rennen seiner Karriere überhaupt war.

Zanardi hatte bei einem fürchterlichen Unfall in einem Rennen der ChampCar-Serie 2001 auf dem Lausitzring beide Beine verloren. BMW hatte das Rennauto eigens für die Bedürfnisse des 48-Jährigen umgebaut. So hatte Zanardi unter anderem ein eigenes Bremspedal und ein spezielles Lenkrad. „Ich habe mein Bestes gegeben, und wir waren sehr gut unterwegs“, so der Italiener.

BMW hatte am Ende in Spa dennoch etwas zu feiern: 50 Jahre und einen Tag nach dem ersten Sieg bei dem 24-Stunden-Rennen sorgten Nick Catsburg, Markus Palttala und Lucas Luhr in einem BMW Z4 GT3 für den 22. Gesamterfolg des Münchner Autobauers bei dem Langstrecken-Klassiker. Nach 536 Runden auf dem Grand-Prix-Kurs in den Ardennen hatte das Trio eine Runde Vorsprung auf den Audi R8 LMS des Teams WRT von Frank Stippler, Nico Müller und Stephane Ortelli. Die Ingolstädter verpassten damit nach dem Erfolg bei den 24 Stunden auf dem Nürburgring den zweiten Sieg in Folge mit dem neuen GT3-Rennwagen.

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