Rollstuhlfahrer im Straßenverkehr
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Auf alltäglichen Wegen zur Arbeit, zu Freunden oder zur Arbeit sehen sich die 1,6 Millionen Rollstuhlfahrer in Deutschland häufig mit nur schwer überwindlichen Hindernissen konfrontiert. Denn sie nutzten die selben Verkehrswege und Fortbewegungsmittel wie Mitmenschen ohne körperliche Behinderung. Es stellt für Rollstuhlfahrer eine permanente Herausforderung dar, sicher durch den Verkehr zu kommen. Daher müssen Kommunen nach Ansicht des Präsidenten der Deutschen Verkehrswacht, Kurt Bodewig, weit mehr bauliche Maßnahmen ergreifen, um dieser Personengruppe das Leben zu erleichtern.

Dazu gehören etwa rollstuhlgerechte Gehwege, das Absenken von Bordsteinen und Aufzüge an U-Bahn- und S-Bahnstationen. Um eine strukturelle Abschaffung von Rollstuhl-Barrieren wirksam zu verwirklichen, ist auch ein gründliches Umdenken aller nichtbehinderten Verkehrsteilnehmer notwendig. Falsche Reaktionen dieser Gruppe gefährden Rollstuhlfahrer zusätzlich. So erreichen etwa Elektro-Rollstühle Geschwindigkeiten von über 15 km/h, was viele Autofahrer nicht wissen. Auch Rollstühle haben einen nicht zu unterschätzenden Bremsweg, was deren Fahrer und andere Verkehrsteilnehmer berücksichtigen müssen. Zudem sind Rollstuhlfahrer, ähnlich wie Kinder, aufgrund ihrer Sitzposition schnell von Autos verdeckt. Dadurch sind sie von der Straße aus schwer zu erkennen, nicht nur bei Dunkelheit.

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