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Rückzug aus Russland: Opel will Kurzarbeit beantragen
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Aufgrund des Rückzugs aus Russland und der nur moderaten Entwicklung des gesamteuropäischen Fahrzeugmarktes passt Opel die Volumenplanung für einzelne Modelle an. Das Unternehmen wird daher für seine Werke Eisenach und Rüsselsheim bis Jahresende voraussichtlich rund 25 beziehungsweise 15 Tage Kurzarbeit beantragen. So sollen Lagerbestände und die damit verbundenen Kosten reduziert werden.
Opel hatte für dieses Jahr ursprünglich den Verkauf von mehr als 80.000 Fahrzeugen in Russland eingeplant. Das Unternehmen kann dieses Volumen nur zum Teil über Absatzsteigerungen in anderen Märkten kompensieren. Opel und die britische Schwestermarke Vauxhall haben im ersten Halbjahr 2015 mit 582.300 Fahrzeugen 18.400 Einheiten (+3 %) mehr verkauft als in der Vorjahresperiode.

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