Alle Jahre wieder

Sachsen Classic 2015: Sommer, Schlösser und ein Sonderpreis

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Die Steile Wand von Meerane, ein paar Runden auf dem Sachsenring, sächsische Schlösser und tschechische Wälder – das sind für Kenner der Oldtimer-Szene keine „böhmischen Dörfer“ sondern feste Bestandteile der Sachsen Classic. Längst selbst zum Klassiker geworden, führte die 13. Auflage dieser hochkarätig besetzten Rallye am Wochenende 180 Klassiker durch die schönsten Landstriche Sachsens.

Sachsen Classic auf dem Sachsenring

Traditionell erfolgte der Start in Zwickau. In diesem Jahr versammelten sich die Raritäten, erbaut in den Jahrzehnten zwischen 1912 und 1994, auf dem Platz der Völkerfreundschaft. Die erste Etappe führte über 125 Kilometer unter anderem nach Meerane und an den Sachsenring. Dort mussten die Teilnehmer sich selbst eine Rundenzeit erfahren und diese dann zweimal, möglichst auf die Hundertstel Sekunde genau bestätigen. Dieses Kunststück hat bisher noch niemand ohne Abweichung vollbracht. Die Rennstrecke entschädigte Fahrer und Beifahrer durch eine abwechslungsreiche Topographie und tolle Kurven, die umso schöner werden, wenn man sich in einem Oldtimer-Feld befindet.

Der zweite Streckenabschnitt führte die Klassiker hoch hinaus: über Schloss Wolkenstein ging es auf den Kamm des Erzgebirges. Wilde Hochmoorlandschaften verzauberten die Teilnehmer wie auch die Fahrt durch Glashütte. Hier arbeiten inzwischen die meisten Angestellten der deutschen Uhrenindustrie und haben den Mythos sächsischer Uhrmacherkunst mit weltweitem Erfolg wiederbelebt. Die Ankunft in Dresden wird noch lange in Erinnerung bleiben: Die Raritäten durften auf der Augustusbrücke parken und funkelten in der Blauen Stunde mit der Barockpracht der sächsischen Landeshauptstadt um die Wette.

Prominente Fahrer

Auf den letzten 230 Kilometer schraubten sich die Oldtimer am dritten Tag das Elbsandsteingebirge hinauf. Die Festung Königstein grüßte am Horizont, bevor es direkt vom Elbstrand erneut durch romantische Wälder in die Tschechische Republik ging. Volkswagen unterstützte die Sachsen Classic auch in diesem Jahr als Premium-Sponsor. Daher war es keine Überraschung, dass neben den 14 Klassikern von Volkswagen Classic auch die Sammlungen der anderen Konzern-Marken die Veranstaltung mit weiteren rollenden Raritäten bereicherten. Skoda schickte neben Exemplaren aus der frühen Nachkriegszeit ein Trio von Rallye-Skodas aus den 1960er- und 70er-Jahren auf die Strecke. Auf dem Marktplatz des tschechischen Krásná Lípa kam es zu packenden Duellen in einer Parallel-Wertungsprüfung. Und zurück ging es in Richtung „BRD-DDR“ – so ein vergessenes Schild aus der wilden Zeit des Jahres 1989/1990 am Wegesrand. Mit einem kleinen Schwenk durch die Oberlausitz hielt das Feld von Radeberg kommend direkt auf die Gläserne Manufaktur im Herzen Dresdens zu. Hunderte Enthusiasten trotzten dem einsetzenden Regen und bereiteten den Klassikern einen würdigen Zieleinlauf im Schatten der Fabrik des Volkswagen Phaeton. Zum zehnten Male ließ es sich auch in diesem Jahr Carl. H. Hahn nicht nehmen, erneut selbst das Steuer in die Hand zu nehmen. Der Vorstandsvorsitzende der Volkswagen AG in den Jahren zwischen 1982 und 1993 wurde in Chemnitz geboren. Daher verbindet ihn seine Kindheit und Jugend mit dem sächsischen Industriedreieck. „Seine“ Sachsen danken ihm das Engagement für die Errichtung der Produktionsstätten in Zwickau und Chemnitz bis heute. Angestellte und Ehemalige kamen deshalb gerne die Strecke. Diese Verbundenheit wiederum war dem Veranstalter, der Motorpresse Stuttgart, einen Ehrenpreis für das Lebenswerk von Carl H. Hahn aus den Händen von Motorsportlegende Hans-Joachim Stuck wert. Gemeinsam mit allen anderen Anwesenden erhoben sich dazu am Abschlussabend auch die Gesamtsieger der Sachsen Classic 2015, Gianmaria Aghem und Rosella Conti, von ihren Plätzen. Die Italiener verwiesen mit ihrem BMW 328 aus dem Jahr 1938 alle weiteren Teilnehmer mit einem Abstand von mehr als 300 Punkten auf ihre Plätze. (ampnet/av)
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