Schaeffler meldete 2011 insgesamt 1832 Patente an

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Schaeffler hat im vergangenen Jahr 1832 Patente in Deutschland angemeldet. Das Deutsche Patent-und Markenamt veröffentlichte in seiner jährlichen Statistik die 50 innovativsten Unternehmen Deutschlands. Damit konnte Schaeffler im Vergleich zum Vorjahr die Anzahl der angemeldeten Patente um 11,6 Prozent steigern und belegt erneut Platz vier hinter Bosch, Daimler und Siemens.

In der Sparte Industrie liegt einer der Forschungsschwerpunkte bei den erneuerbaren Energien. Hierzu zählen auch Lagerungen, die im Meerwasser, beispielsweise in Strömungs- oder Wellenkraftwerken, betrieben werden. Zu der hohen Korrosionsbelastung durch das Salzwasser kommt in diesen Fällen erschwerend hinzu, dass auf eine Schmierung der Lager mit Öl oder Fett nach Möglichkeit verzichtet werden soll. Schaeffler treibt die Entwicklung dieser Lager intensiv voran und flankiert dies durch entsprechende Schutzrechtsanmeldungen.

Der Markt der Fahrräder mit elektrischem Zusatzantrieb entwickelt sich besonders dynamisch. Der Kunde erwartet von einem E-Bike, dass die elektrische Unterstützung sanft und insbesondere ohne wahrnehmbare Zu- und Abschaltvorgänge funktioniert. Eine solche Funktion [foto id=“417261″ size=“small“ position=“left“]setzt eine sehr schnelle, genaue Erfassung der vom Fahrer aufgebrachten Pedalkraft voraus. Dieser Anforderung wird ein Tretlager mit integriertem Drehmomentsensor gerecht, welches Schaeffler entwickelt und erfolgreich am Markt platziert hat.

In der Sparte Automotive waren und sind weiterhin die Themen Energieeffizienz und Kraftstoffeinsparung die bestimmenden Forschungs- und Entwicklungsschwerpunkte – und das nicht nur für den klassischen Antriebsstrang im Verbrennungsmotor, sondern vor allem auch für Hybridlösungen und reine Elektrofahrzeuge.

Die Schaeffler-Ingenieure forschen bereits seit Jahren intensiv am Fliehkraftpendel und treiben die Entwicklung stetig voran. Derzeit hat Schaeffler hierzu 146 Patentfamilien. Mit diesem innovativen Produkt setzt sich Schaeffler vom Wettbewerb ab. Da die Automobilhersteller zukünftig Motoren mit noch höherem Drehmoment bei geringerer Drehzahl anstreben, arbeiten die Schaeffler-Spezialisten bereits an weiteren neuen Dämpfungskonzepten.

Auch das Thema Elektromobilität im Automotive-Bereich gestaltet Schaeffler aktiv mit und hat interessante Produkte im Portfolio. Ein mobiles Labor ist beispielsweise der Schaeffler ACTIVeDRIVE, ein Konzeptfahrzeug zum Thema Elektromobilität. Es handelt sich um ein reines Elektrofahrzeug, bei dem aktive Elektrodifferenziale (eDifferenziale) eine aktive Drehmomentverteilung ermöglichen.

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