Schwierige Ausbesserungen bei Effektlackierungen
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Ausbesserungsarbeiten an modernen Lacken mit Effekt- oder Dreischichtlackierung bedeuten für die Werkstatt eine höchst anspruchsvolle Aufgabe. Einfach diverse Lacktöne übereinander zu spritzen, funktioniert nicht. Wie „kfz-betrieb“ mitteilt, muss sich der Kunde über den anfallenden Arbeitsaufwand bei solchen Lackierungen im Klaren sein, und mit entsprechenden Kosten rechnen.

Je nach Lack muss der Lackierer zum Beispiel zunächst Musterbleche anfertigen und herausfinden, ob im verwendeten Lack auch noch Sonderpigmente enthalten sind und wenn ja, welche. Dies kann er über den Farbcode, den Fahrzeughersteller, den Fahrzeugtyp mit Baujahr oder ähnliche Informationen herausbekommen. Wenn er alle Zutaten für den Lackmix herausgefunden hat, kann er mit den Musterblechen Lackiertests machen, für die er mehrere Schritte benötigt. Danach erst kommt die eigentliche Lackierarbeit am beschädigten Objekt zur Anwendung.

Hierbei ist dann auch noch das Geschick gefragt. Bei Dreischicht-Lackierungen mit Perlmutteffekt hängt vieles von der Lackstärke, dem Alter und der Anzahl der Lackiervorgänge ab. Schließlich sollen sich die Lichtbrechungen nicht vom Rest der Karosserie unterscheiden. Auf Kante zu lackieren, ist darum besonders schwer und nahezu unmöglich. Darum werden angrenzende Teile als Auslauf mitlackiert. So erklären sich auch die oftmals hohen Kosten für Reparaturen an Sonderlacken – darüber sollte sich der Kunde beim Bestellen einer solch schmucken Farbgestaltung bewusst sein.

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