Service: Auch Reifen bleiben nicht ewig jung
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Reifen sind nicht unbegrenzt haltbar: Die Lebenserwartung eines modernen Pkw-Pneus beträgt maximal zehn Jahr. Experten raten, bereits Reifen, die älter als sechs Jahre alt sind, besondere Aufmerksamkeit zu widmen. Sie können porös und rissig werden.

Außerdem haben sie in den seltensten Fällen noch ausreichend Profil. Die Folge: Sie arbeiten beim Bremsen und bei Kurvenfahrten nicht mehr optimal, die Aquaplaninggefahr nimmt zu.

Lange Standzeit beschleunigt Alterungsprozess

Die Initiative Reifensicherheit des Deutschen Verkehrssicherheitsrates (DVR) empfiehlt, über acht Jahre alte Reifen nur noch dann zu benutzen, wenn sie zuvor ständig im normalen Einsatz benutzt worden sind. Sie sollten dann im laufenden Betrieb abgefahren werden, ehe sie noch älter werden. Bei normalen Belastungen bleibt die Einsatzfähigkeit eines Reifens aufgrund der chemischen Prozesse länger erhalten. Ganz anders sieht es bei Wohnwagen, Anhängern oder anderen Fahrzeugen aus, die nicht täglich rollen, sondern nur hin und wieder benutzt werden. Die längere Standzeit beschleunigt den Alterungsprozess des Gummis. Deshalb schreibt der Gesetzgeber für Gespanne, die eine Zulassung für 100 km/h Höchstgeschwindigkeit haben, ein Höchstalter der Anhängerbereifung von sechs Jahren vor.

Infos auf dem Pneu

Das Alter eines Reifens ist an der DOT-Nummer ablesbar. Die in einem Oval auf der Seitenflanke aufgetragene Nummer hat entweder drei oder vier Ziffern. Reifen mit dreistelliger Nummer stammen aus den neunziger Jahren. Die vierstellige Kennung wird seit 2000 verwendet. Trägt der Reifen beispielsweise die Zahl 2303, so handelt es sich um ein Exemplar, das in der 23. Kalenderwoche des Jahres 2003 produziert wurde.

Lagerung & Luftdruck

Bei unsachgemäßer Lagerung oder besonders hartem Einsatz altern Reifen schneller: Je geringer die Belastung ist, desto länger die Lebensdauer. Auch die richtige Lagerung erhöht die Haltbarkeit. Der ADAC gibt unter anderem folgende Tipps, damit die Reifen möglichst lange gefahrlos benutzt werden können: Der Luftdruck sollte regelmäßig alle 14 Tage überprüft werden. Zu schlappe Pneus können während der Fahrt überhitzen, so dass sich Reifenteile lösen. Der Reifendruck sollte auch stets der aktuellen Beladung angepasst sein. Besonders schädlich ist die Kombination aus geringem Luftdruck, hohen Außentemperaturen, hoher Geschwindigkeit und Überladung des Fahrzeuges.

Vorsicht bei Bordsteinen…

Wer sein Fahrzeug auf dem Bordstein abstellt, sollte ebenfalls vorsichtig sein, da Schäden meist unentdeckt bleiben. Es ist ratsam, möglichst langsam und im stumpfen Winkel auf den Gehweg aufzufahren. Der Reifen sollte am Ende mit der ganzen Fläche auf dem Bordstein aufliegen. Grundsätzlich sollte die Bereifung regelmäßig kontrolliert werden, um eventuelle Schäden durch Glasscherben, überfahrene Schrauben oder andere Gegenstände frühzeitig zu entdecken. Durch Risse dringt Feuchtigkeit in den Reifen, der dann von innen beschädigt wird. Wer sich nicht sicher ist, sollte im Bedarfsfall einen Fachmann zu Rate ziehen.

Tatsächliche und optimale Profiltiefe

Auch wenn der Gesetzgeber mindestens 1,6 Millimeter fordert, sollte nach Ansicht des ADAC eine Mindestprofiltiefe von 2,5 Millimetern nicht unterschritten werden. Bei Winterreifen sollten es sogar vier Millimeter sein. Für die Lagerung empfiehlt sich ein kühler, trockener und dunkler Platz, denn Gummi altert durch Sonneneinstrahlung, Feuchtigkeit und Wärme.

(ar/jri)

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