Speed: Mit Trial-Motorrädern übers Eis

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Über der ganz in rotes Licht getauchten Eisfläche thront ein riesenhaftes Muscle Car mit riesigen Rädern und Strahltriebwerken. Motoren dröhnen. Die Luft ist geschwängert von den Abgasen der Zweitakter, dazu rocken fetzige Rhythmen aus den Lautsprechern in der Düsseldorfer Mitsubishi-Electrics-Halle. In Wheelies und Stoppies preschen die beiden Fahrer der mit Spikes bewehrten Trial-Maschinen übers Eis, und auf den Bildschirmen auf werden actiongeladene Szenen von Motorradrennen eingespielt.

Das Publikum ist begeistert von der Szene „Machines“ bei der aktuellen Auflage von Holiday on Ice, die unter dem Motto „Speed“ alle Bereiche des Lebens choreografiert und in Eislaufkunst darstellt, die mit „Geschwindigkeit“ zu tun haben. Auf Kufen und in dieser Szene auch auf Rädern. Rädern, die zwischen den Speichen sogar leuchten. Forrest Ryan McKinnon, einer der beiden Motorradfahrer, zieht ein Reihe von [foto id=“401712″ size=“small“ position=“left“]Eiskunstläufern hinter sich her, während Melody Le Moal, die andere Bikerin, sich hinter die Rampe legt, die zwei Helfer aufgebaut haben. Dahinter brennt ein Streifen Benzin. Der Australier nimmt Anlauf und springt über seine Kameradin und durch den Flammenstreifen. Funken stieben aus der rampe, das Publikum jubelt.

“Und genau das ist es, was uns daran so begeistert“, sagt die Französin. “Dabei war es das härteste was wir je leisten mussten“, denkt Melody an die vergangenen drei Monate zurück. So lange nämlich hatten die beiden Zeit, das Fahren mit der Maschine zu lernen. “Am schwierigsten war es für uns, die Hinterraddrifts mit den Bikes zu kontrollieren. Und wahrscheinlich werde ich jetzt mit meiner Harley im Straßenverkehr auch nur noch quer ums Eck biegen“, lacht die 24jährige.

Im Fall von Forrest war es im September 2011 gar das erste Mal, dass er auf einem motorisierten Zweirad saß, seine Kollegin indes fährt privat eine Harley-Davidson XL 883N Sportster Iron. Manchmal sei Melody den Tränen der Verzweiflung nahe gewesen, viele Trainingsstürze und die unglaublichen Strapazen von sechs Stunden Motorradtraining pro Tag. Und das Training für die Eislaufszenen kam noch dazu, denn beide [foto id=“401713″ size=“small“ position=“right“]sind erstklassige Eiskunstläufer und spielen in der Show zwei der Hauptrollen. Melody war bereits mehrfach bei den französischen Meisterschaften erfolgreich.

“Wir hatten blaue Flecken und Abschürfungen am ganzen Körper – und zwar ständig“, erinnert sich der sympathische Australier an das “Lehrgeld“. Doch der 39jährige hat sich mit dem Motorradvirus derart infiziert, dass er bei nächster Gelegenheit den Führerschein erwerben möchte. Sicher wird das Fahren auf der Straße ganz anders sein als mit den drehmomentstarken 250er-Zweitakt-Trialmaschinen von Sherco, die in der Show zum Einsatz kommen, dessen ist sich der Künstler bewusst.

Doch nicht nur das Lernen auf dem Bike war anstrengend, auch mit den Motorrädern selbst gab es in der Testphase Probleme. Denn sämtliche Spikes, die die Darsteller ausprobierten, machten in kürzester Zeit schlapp und lösten sich vom Rad. Als quasi “ultima ratio“ experimentierten die Techniker dann mit Spikes, die durch einen herkömmlichen Straßenreifen gestoßen und außen verschraubt werden. Das sollte sich als [foto id=“401714″ size=“small“ position=“left“]die einzige Lösung herausstellen, die den enormen Beanspruchungen in der Show sowie im Training gewachsen ist. Unter den Spikes im Innern des Reifens schützt ein dickes Gummiband den Schlauch. “Im Showgeschäft muss man nun einmal erfinderisch sein“, meint Forrest. Und er muss es schließlich wissen.

‚Speed“ ist in 14 deutschen Städten zu sehen. In Düsseldorf gastiert die Show noch bis zum 29. Januar 2012. Weitere Termine sowie einen Video-Trailer gibt es unter www.holidayonice.de.

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