Autofahren im Winter

Stadtschnee – im Winter Auto fahren
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„In allen Dingen hängt der Erfolg von den Vorbereitungen ab“. Es darf bezweifelt werden, dass der chinesische Philosoph Konfuzius, vermutlich 551 bis 479 vor Christus, den deutschen Winter und die damit einhergehenden Probleme für Autofahrer in deutschen Innenstädten kannte. Recht hat Konfuzius mit seinem Sinnspruch allerdings sehr wohl, denn eine gute Vorbereitung kann dem Autofahrer in der dunklen Jahreszeit Ärger ersparen und die eigene wie auch die Fremdsicherheit gewährleisten.

Unfallgefahr!

Nicht nur Schnee und Eis verlängern im Herbst und Winter den Bremsweg erheblich, auch Aquaplaning und nasses Laub verhindern eine optimale Bremsung. Bei diesen Witterungsbedingungen kann sich der Bremsweg sogar vervierfachen! All diese Gründe können im Stadtverkehr leicht zu einem Unfall führen. Gerade bei älteren PKW ist selbst eine leichte Beschädigung oft gleichbedeutend mit einem wirtschaftlichen Totalschaden. Meist bleibt dann nur noch der Verkauf des Unfallwagens an ein Ankaufunternehmen oder die Entsorgung. Viele Autofahrer haben in der Vergangenheit bei einem Verkauf gute Erfahrungen mit wirkaufendeinauto.de gemacht, einem deutschlandweit agierenden Ankaufunternehmen.

Damit Sie einen Unfall vermeiden, empfiehlt es sich vorab nützliche Vorkehrungen zu treffen. Reinigen Sie Ihr Auto vor dem Beginn einer Fahrt gründlich von Schnee und Eis und sorgen Sie darüber hinaus für eine beschlagfreie Windschutzscheibe. Dafür eignen sich Eiskratzer und Handfeger in Verbindung mit einem Reinigungsschwamm am besten. Doch Vorsicht: Wenn Sie nur ein kleines „Guckloch“ freischaufeln, drohen Ihnen neben der sehr eingeschränkten Sicht Schwierigkeiten mit den Ordnungskräften. Ein Motor erwärmt sich im Stand nur sehr langsam und kann daher beim Enteisen der Scheiben nur wenig helfen. Immerhin kann die Lüftung ein Beschlagen der Scheibe verhindern. Ein Türschlossenteiser gehört in die Hand- oder Hosentasche und nicht ins Handschuhfach, während ein KFZ-Starthilfekabel im Winter unabdingbar ist.

Nicht einmummeln, nicht hetzen

Besonders bei Fahrtbeginn gleicht das eigene Auto dem Eisplaneten Hoth. Dennoch sollten Sie sich nicht mit einer dicken Daunenjacke gegen die niedrigen Temperaturen schützen, denn die verhindert einen guten Sitz des Sicherheitsgurtes, wie der ADAC feststellte. Die Verletzungsgefahr steigt dadurch bei einem Unfall erheblich.

Ist Ihr Wagen in einer Parklücke durch Schnee und Eis festgesetzt, bietet es sich an das Auto heraus zu schaukeln: Mit dem Auto wenige Zentimeter vorfahren, dann wenige Zentimeter zurück. Den Vorgang so lange wiederholen bis das Auto genug Schwung hat, um den Schneerand zu überfahren. Vorsicht bei engen Parklücken und einem zu ambitionierten Gasfuß. Alternativ können auch die Fußmatten unter beide Antriebsräder gelegt werden, um ein Anfahren zu erleichtern. Achtung: Bei zu viel Tempo können die Matten durch die Kraft des Autos nach hinten „geschossen“ werden. Die einfachste Lösung ist es, ein Säckchen Sand dabei zu haben. Diesen einfach unter die Antriebsreifen kippen, denn das erhöht den Grip und das Anfahren ist um einiges einfacher.

Achten Sie auf schwächere Verkehrsteilnehmer

Die Zahl der Radfahrer nimmt in deutschen Städten merklich zu – auch im Winter fahren viele Menschen mit dem Fahrrad zur Arbeit. An der Mehrzahl der Autounfälle mit Radfahrerbeteiligung im Jahr 2014 trugen laut Statistischem Bundesamt Autofahrer die Schuld. Besonders bei schlechten Sichtbedingungen sowie rutschigen Straßen und Fahrradwegen ist erhöhte Unfallgefahr gegeben und sollte durch maximale Vorsicht und angemessene Geschwindigkeit ausgeglichen werden. Eine weitere Gruppe ist stark gefährdet: Fußgänger. Im zurückliegenden Jahr verunglückten nach Angaben des Gesamtverbandes der deutschen Versicherungswirtschaft im Straßenverkehr 523 Fußgänger, mehr als jeder Dritte davon in den Monaten November bis Januar.

Leider tragen Fußgänger und Radfahrer oft durch dunkle Kleidung zu einem erhöhten Unfallrisiko indirekt mit. Die eigene Geschwindigkeit sollte beim Fahren so gewählt werden, dass auch bei unvorhergesehenen Begegnungen mit Fußgängern oder Radfahrern noch adäquat reagiert werden kann. Natürlich muss dabei der verlängerte Bremsweg mit einbezogen werden. Besondere Vorsicht sollte an Ampeln getroffen werden, sodenn oft versuchen Fußgänger eine abfahrende Bahn noch zu erreichen und betreten unvorsichtig die Fahrbahn.

Autofahrer müssen in der dunklen Jahreszeit beim Fahren in der Stadt besonders umsichtig und vorausschauend vorgehen. Das eigene Auto gehört neben der Pflichtbestückung wie Verbandskasten und Warndreieck durch die oben genannte Winterausrüstung aufgerüstet. Werden alle Vorsichtsmaßnahmen ergriffen, kann die Unfallgefahr als auch die Wahrscheinlichkeit, dass Ihr Auto nach einem Unfall merklich an Wert verliert, deutlich minimiert werden.

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