Stromnetz reicht für eine Million Elektrofahrzeuge
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Rund eine Million Elektrofahrzeuge könnten bereits heute in Deutschland mit Strom versorgt werden. Das angestrebte Ziel der Bundesregierung, diesen Wert bis zum Jahr 2020 zu erreichen, ist somit problemlos möglich. Mit dem zukünftigen Ausbau der Netze zum Smart Grid ergeben sich zudem neue Perspektiven. Smart Grid bezeichnet ein Kontrollsystem, das Netzüberlastungen vermeidet und die Kosten senkt.

Mit Hilfe von intelligenten Stromzählern könnten die Batterien der Elektroautos gezielt geladen werden, wenn mehr Strom zur Verfügung steht als in dem Moment benötigt wird. Die Versorgung der Fahrzeuge mit „grünem Strom“ ist durch den geplanten Ausbau der erneuerbaren Energien gedeckt. Dies sind die wesentlichen Ergebnisse im Zwischenbericht der Arbeitsgruppe Ladeinfrastruktur und Netzintegration der Nationalen Plattform Elektromobilität, die jetzt der Bundesregierung übergeben wurden. Geleitet wird die Arbeitsgruppe von Klaus-Dieter Maubach, Mitglied des Eon-Vorstands, und Wolfgang Dehen, Vorstand der Siemens AG.

Auch wird mit einem raschen technischen Fortschritt bei der Ladeinfrastruktur gerechnet. Bis 2020 könnten sowohl kabelloses induktives Laden als auch das Aufladen mit Gleichstrom bei höherer Spannung und Stromstärke den Ladekomfort erhöhen und die Ladedauer reduzieren. „Der Aufbau einer durchgängig intelligenten Netzsteuerung ist notwendig. Die Technologie für das Smart Grid ist bereits heute vorhanden“, sagte Wolfgang Dehen. Die Weichen für den Aufbau eines intelligenten Systems müssten aber zügig gestellt werden.

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