Studie: Künftiger Lkw-Verkehr erhöht CO2-Ausstoß
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Der Güterverkehr schwerer Lkw auf deutschen Straßen wird sich bis zum Jahr 2030 nahezu verdoppeln. Die Folge wäre ein Anstieg der CO2-Emissionen um rund 50 Prozent.

Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Deutschen Instituts für Luft- und Raumfahrt im Auftrag des Shell-Konzerns. Vermeiden lässt sich ein CO2-Zuwachs aufgrund des erhöhten Verkehrsaufkommens demnach nicht, aber durch den verstärkten Einsatz alternativ angetriebener Fahrzeuge könnte er zumindest abgeschwächt werden.

Für den Transport von Waren werden derzeit zu 93 Prozent dieselbetriebene Lkw genutzt, alternativ angetriebene Fahrzeuge sind die Ausnahme. Durch eine Umkehr dieser Verteilung könnte der Anstieg des CO2-Ausstoßes durch Lkw weniger stark ausfallen. Eine entscheidende Rolle spielt laut den Wissenschaftlern der Einsatz Kraftstoff sparender Techniken wie beispielsweise von Leichtlaufreifen. Auch alternative Antriebe wie der Hybrid– und Elektromotor sowie Kraftstoffe wie Erdgas und Biodiesel könnten den Zuwachs in Grenzen halten. Eine Kombination aller Möglichkeiten könnte den Anstieg des CO2-Ausstoßes auf 32 Prozent gegenüber dem derzeitigen Stand begrenzen.

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