Suzuki Baleno

Suzuki Baleno: Das Rundum-Sorglos-Paket
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Viel Auto zu einem günstigen Preis: Das will Suzuki mit dem neuen Baleno bieten. Und wie ein erster Test mit dem Kleinwagen zeigt, ist den Japanern das auch ziemlich gut gelungen. Dabei ist der Wagen zum Startpreis von 13.790 Euro kein reines Sparbrötchen. Er präsentiert sich mit zeitgemäßer Technik, guten Fahreigenschaften und äußerst großzügigen Platzverhältnissen im Innenraum. Optisch weiß der Baleno mit der geschwungenen Linienführung seines Blechkleides - Suzuki nennt das "Liquid flow" - zu gefallen. Sogar die derzeit so trendige abfallende Dachlinie haben die Designer dem 4,00 Meter langen und 1,75 Meter breiten Wagen verpasst. Dazu ein markanter Kühlergrill, große Lufteinlässe vorn für die sportliche Note und ein bisschen Chrom hier und da für etwas Chic, die Mischung ist stimmig. Seine wahre Größe offenbart der Suzuki Baleno aber erst nach dem Einsteigen in Form von vielen kleinen Sachen, die das Autofahren angenehmer machen. Serienmäßig bietet er in der Top-Ausstattung "Comfort" zahlreiche Annehmlichkeiten, die bei Wettbewerbern allenfalls in der Aufpreisliste stehen: Ob Klimaautomatik, adaptiver Tempomat, Sitzheizung, Infotainment-System mit Smartphone-Anbindung sowie Navigations-, Freisprech- und Vorlese-Funktion für E-Mails und SMS oder auch schlüsselloses Öffnen und Starten und eine Rückfahrkamera. All das bekommt der Käufer in einem geräumigen Auto für 17.990 Euro. Das ist schon eine Ansage. Dazu kommt ein Radar-gestützer Notbrems-Assistent (RBS), der im Fall der Fälle automatisch in die Eisen geht. Eine einzige aufpreispflichtige Option bietet Suzuki für die Comfort-Ausstattung an, Metallic Lack kostet 450 Euro extra. Erwähnenswert: Den Abstandstempomat und RBS gibt es für 900 Euro Aufpreis auch schon für die Versionen Basic und Club.
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Innenraum

Im Innenraum kommt zwar reichlich Hartplastik zum Einsatz, das aber zumindest sauber verarbeitet ist. Der Kunststoff ist an einigen Stellen allerdings sehr kratzempfindlich. Die Sitze sind bequem, bieten allerdings nur wenig Seitenhalt und auch die Auflagefläche für die Oberschenkel ist etwas knapp bemessen. Pluspunkte gibt es dagegen beim Armaturenbrett, welches übersichtlich und ergonomisch gestaltet ist. Zahlreiche Funktionen lassen sich über Schalter am Lederlenkrad steuern, nur der farbige Bordcomputer dahinter wird wie in den 1980ern über einen Plastikstift im Zahnstocher-Format bedient. In der Kleinwagenklasse wohl konkurrenzlos ist das Platzangebot, nicht nur vorne, sondern auch im Fond. Die Knie- und Kopffreiheit liegt klar auf Kompaktklasse-Niveau. Dazu kommt ein Kofferraumvolumen von mindestens 355 Liter, bei umgeklappten Sitzen entsteht eine ebene Ladefläche und es stehen 1.085 Liter bereit.

Und wie sieht es mit dem Antrieb aus? Der per Turbo zwangsbeatmete Dreizylinder-Benziner mit 998 Kubikzentimetern Hubraum leistet 82 kW/111 PS und stellt in der getesteten Variante mit Schaltgetriebe maximal 170 Newtonmeter Drehmoment bereit. In der Automatik-Version (160 Nm) schluckt der Wandler 10 Nm dieser auf dem Papier ohnehin nicht gerade unbändigen Kraft. Doch im hügeligen Umland von Barcelona schlägt sich das Motörchen sehr passabel. Der Grund ist simpel: Er hat lediglich 980 Kilo Leergewicht zu bewegen, in der Grundausstattung wiegt der Baleno sogar nur 940 Kilo. Das ist für ein gut ausgestattetes Auto dieser Größe fast schon

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