Tanken

Tank-Tücken: Der Griff zur falschen Zapfpistole

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In diese missliche Situation ist schon mancher Autofahrer geraten. Man ist in Eile, gestresst und genervt – und schon ist es passiert: der Griff zur falschen Zapfpistole an der Tankstelle. Anstatt Benzin steckt nun Diesel im Tank. Dann ist zunächst einmal guter Rat teuer. Was also tun? Als erstes sollte ein Blick in die Betriebsanleitung geworfen werden. Bei modernen Diesel-Motoren oder Motoren mit Pumpe-Düse-Technik können bereits geringe Mengen des falschen Treibstoffs zu erheblichen Schäden am Wagen führen, bis hin zu einem Pumpen-Totalschaden, erklären dazu die Experten der Ergo-Versicherung. Handelt es sich um ein älteres Diesel-Fahrzeug (Wirbel- oder Vorkammer-Diesel, nicht Direkteinspritzer), so sind einige wenige Liter Benzin zusammen mit Diesel meist nicht schädlich. Der Anteil Benzin sollte dabei aber weniger als zehn Prozent betragen. Das erreiche man durch unmittelbares Diesel-Nachtanken.

Ist das nicht möglich, sollte man eine Fachwerkstatt hinzuziehen, die vor Ort den Tank auspumpt. Immer gilt: Auf keinen Fall trotzdem losfahren, sondern das Auto zunächst zur Seite schieben.Wichtig: Wird das Falschtanken nicht bemerkt und der Wagen gestartet, sind sofort ungewöhnliche Geräusche zu hören, sagen die Experten. Spätestens jetzt sollte der betroffene Autofahrer anhalten, den Motor ausschalten und einen Abschleppdienst rufen. Die Kfz-Werkstatt pumpt bei schwereren Fällen den Tank aus und reinigt außerdem das Einspritzsystem und die Kraftstoffleitungen. Übrigens: Für Schäden durch Bedienfehler – dazu zählt auch falsches Tanken – kommt die Kfz-Versicherung nicht auf.

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