Kei-Cars

Taugen Kei-Cars auch für Europa?
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Auf der gestern zu Ende gegangenen Tokyo Motor Show spielten kleine Autos wieder die größte Rolle. Auch in Europa werden die Ballungsräume immer enger, die Fahrzeugdichte hat vielerorts die Schmerzgrenze erreicht. Sind Mini-Autos eine Lösung? Wie fahren sich eigentlich japanische Kei-Cars?
Dass es eng werden könnte auf den Inseln, ahnte die japanische Regierung schon vor mehr als 50 Jahren. Im Sommer 1949 kam die erste Zulassungs-Verordnung heraus, die für Kraftfahrzeuge bis zu einer bestimmten Größe Steuerabschläge und die Befreiung vom Nachweis eines Parkplatzes vorsah. Diese Bestimmung setzte die maximale Länge auf 2,80 Meter, die Breite auf einen Meter und den Hubraum des Verbrennungsmotors auf höchstens 150 Kubikzentimeter fest. Insofern hat das Autowachstum, das überall auf dem Globus bei der Vorstellung neuer Fahrzeuge zu beobachten ist, auch vor Japan nicht Halt gemacht: Heute dürfen die so genannten Kei-Cars 3,40 Meter lang und 1,48 Meter breit sein, ihr Hubraum ist auf 660 ccm und die Leistung auf 47 kW / 64 PS limitiert.

Was sind Kei-Cars?

Die Bezeichnung für diese Fahrzeuge geht auf das japanische Wort „Keijidõsha“ zurück, was einfach nur „leichtes Automobil“ bedeutet. Selten bringen die Autos mehr als 800 Kilogramm auf die Waage. Das Segment wird von zwei Marken dominiert: Suzuki und Daihatsu. Sie versorgen die japanischen Kunden zu mehr als zwei Drittel mit den Asphalt-Winzlingen, insgesamt beträgt der Anteil der Kleinstwagen am Gesamtmarkt im Land der aufgehenden Sonne mehr als 40 Prozent. Die Artenvielfalt ist enorm. Über die Jahrzehnte haben es die beiden Hersteller geschafft, so gut wie jedes Pkw-Segment als Kei-Car abzubilden. Von zweisitzigen Cabrios über Coupés und Limousinen bis hin zu Gelände-Kraxlern, Familien-Vans, Transportern sowie Pritschenwagen für Handel und Gewerbe.
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Zwei Marken dominieren

Auch auf der Tokyo Motor Show, die mehr als 800.000 Besucher anzog, waren wieder zahlreiche neue Variationen des ewig jungen Miniatur-Themas zu sehen, so etwa von Suzuki der Van Air Triser und der Schrumpf-Pick-Up Mighty Deck. Daihatsu verblüffte mit dem vielseitigen Minibus-Konzept Noriori und dem rollenden Verkaufsstand Tempo. Ist klein aber auch wirklich fein? Wie fahren sich solche Kei-Cars? N-tv.de machte die Probe aufs Exempel und startete mit zwei typischen Vertretern der Bonsai-Verhikel in den quirligen Linksverkehr der südöstlich von Tokio gelegenen Hafenstadt Hamamatsu.

Den heißen Anwärter auf einen Designpreis wird man in ihm wohl nicht erkennen, wenn man dem Suzuki-Erzeugnis Spacia zum ersten Mal gegenüber steht. Die Proportionen wirken ungelenk und seltsam. Das sind zum einen die an den äußersten Ecken der kastenförmigen Karosserie platzierten Räder, zum anderen der extrem hohe Aufbau. Doch dann öffnen sich zwei elektrische Schiebetüren und das Erstaunen ist groß: Für die Passagiere der hinteren Plätze ist…

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