Honda HR-V

Test Honda HR-V: Halb SUV, halb Coupé
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Die schnittige Dachlinie eines Coupés vereint der neue Honda HR-V mit dem bequemen Einstieg und dem geräumigen Ladevolumen eines SUV. Ganz heimlich ist das kompakte Crossover-Fahrzeug ein Viertürer: Die erst auf den zweiten Blick sichtbaren Griffe zu den Fond-Türen verstecken sich in der C-Säule.
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Alles auf einmal

Vor der Entwicklung des Neulings hat der japanische Autobauer Marktforschung betrieben und herausgefunden, dass die anvisierte jugendliche Zielgruppe alles auf einmal haben wollte: sportliches Aussehen, Eleganz, Komfort und viel Stauraum. Mit dem HR-V gelang nun so etwas wie die Quadratur des Kreises. Das kompakte SUV wirkt von außen recht klein, bietet aber im Innenraum jede Menge Platz. Für die Mitnahme sperrigen Gepäcks hat Honda seine aus anderen Modellen bereits bekannten Magic Seats eingebaut. Das sind Rücksitze, deren Sitzflächen wie ein Kinosessel nach oben klappen. Dadurch lässt sich im Fond mal eben ein Fahrrad abstellen. Und bei umgeklappten Rückenlehnen passt ins Gepäckabteil gar ein langes Surfbrett.

Wohnliches Cockpit

Der Insasse fühlt sich in dem Fahrzeug geborgen, das gilt insbesondere für die Bewohner des Cockpits. Die ungewöhnlich hohe Mittelkonsole wirkt wie ein Schutzwall. Das Design des Armaturenbretts verschafft unterdessen den Eindruck von Breite, was die Anmutung beachtlicher Fahrzeuggröße suggeriert. Für das Wohlbefinden der Passagiere sorgt auch eine neuartige Schalldämmung, beispielsweise durch die Ausstattung der Radkästen mit Materialien, die Geräusche absorbieren.
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Motoren

Der Dieselmotor, der auch den Honda Civic antreibt, macht allerdings aus seiner Selbstzünder-Identität keinen Hehl und rumort bei Belastung recht geräuschvoll und grobkörnig drauflos. Dafür verbindet der Antrieb gute Beschleunigungswerte mit geringem Verbrauch. Fahrleistungen, die früher einmal ein 2,2-Liter-Motor generierte, werden nun aus 1,6 Litern Hubraum herausgekitzelt. 88 kW/120 PS leistet das Aggregat. Und in gut zehn Sekunden beschleunigt das Dieselfahrzeug von Tempo 0 auf 100 km/h. Das sind keine Sportwagen-Werte, doch im Alltag kommt der Fahrer flott voran.

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zynismus

September 9, 2015 um 6:13 am Uhr

Erfahrung eines Honda Mitarbeiters TOTAL CONTROL geschildert auf Kununu.com.
Es wird ein hohes Arbeitspensum verlangt, die Arbeit muss bis ins kleinste Detail dokumentiert werden. Im Zuge betriebsbedingter Kündigungen wurde gekündigt, ohne Berücksichtigung einer Sozialauswahl (Familienvater mit drei kleinen Kindern). Auf Nachfragen, warum es ihn getroffen hat, sagte die Personalleitung: „Dafür ist hier und heute kein Raum.“ Man kennt den Grund bis heute nicht und das schmerzt, zumal er stets sehr loyal und auch beruflich erfolgreich war!

Joe

Juli 20, 2015 um 4:24 pm Uhr

Pff wen interessieren hier die Mitarbeiter bei Honda?

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