Land Rover

Test: Land Rover Discovery 3.0 TDV6 HSE – Wuchtiger Waldläufer
Test: Land Rover Discovery 3.0 TDV6 HSE - Wuchtiger Waldläufer Bilder

Copyright: auto.de

Land Rover Discovery Bilder

Copyright: auto.de

Land Rover Discovery Bilder

Copyright: auto.de

Land Rover Discovery Bilder

Copyright: auto.de

Der Brite mag es gerne grün Bilder

Copyright: auto.de

Die Schaltzentrale Bilder

Copyright: auto.de

Platz in der dritten Reihe Bilder

Copyright: auto.de

Übersicht Dank vieler Kameras Bilder

Copyright: auto.de

Der Discovery braucht keine Straßen Bilder

Copyright: auto.de

Englischer Waldläufer Bilder

Copyright: auto.de

Im Wald zuhause Bilder

Copyright: auto.de

Land Rover Discovery Bilder

Copyright: auto.de

Es gibt Menschen, die fahren ein SUV, weil man darin angenehm hoch sitzt und einen guten Überblick hat. Wieder andere haben Hobbies, die das gelegentliche Verlassen befestigter Wege mit dem Auto erfordern, wie etwa das Ziehen von Bootsanhängern oder das Abladen von Tauchutensilien am See. Diese Menschen brauchen keinen Land Rover Discovery. Denn der kann viel mehr, wenn es sein muss. Wir konnten in unserem Alltagstest ein wenig davon ausprobieren.

Unentdeckte Waldungen bequem erreichen

Wenn man, wie der Schreiber dieser Zeilen, gerne im Wald spazieren geht, mühsame Steigungen aber meidet, bietet die Fahrt mit dem Discovery die Gelegenheit, bislang unentdeckte Waldungen bequem zu erreichen. Pfützen, Schlammlöcher, abschüssiges oder steiles Gelände hindern ihn ebenso wenig wie umgekippte kleine Baumstämme oder Felsbrocken. Da hat er dem faulen Fußgänger schon einiges voraus. Welche Art von Gelände gerade zu bewältigen ist, teilt man dem Discovery per [foto id=“330906″ size=“small“ position=“left“]Drehschalter mit. Den Rest erledigt dann die Elektronik. Für Fels, Matsch, Sand oder Schnee haben die Techniker passende Programme erdacht, um das jeweils notwendige Maß an Traktionskraft an die Räder zu verteilen. Das klappt famos, man muss sich nicht sorgen, irgendwo steckenzubleiben.

Straßeneigenschaften

Einfach so im Wald herumfahren, darf man in Deutschland natürlich nicht. Daher sind die Straßeneigenschaften des Briten mindestens ebenso wichtig. Statt wie frühe Exemplare hochbordiger Geländewagen um Kurven zu torkeln, gibt der Discovery auf Asphalt den englischen Gentleman. Biegungen werden gelassen durcheilt, etwaige Unebenheiten stoisch glattgebügelt. Der Discovery steht an Fahrkomfort den meisten Limousinen kaum nach. Auch auf der Autobahn läuft er unbeirrt und sogar recht flott. Wenn es sein muss, fegt er mit Tempo 180 über die Bahn, was auch gleichzeitig seiner Höchstgeschwindigkeit entspricht. Der Tacho zeigt dabei knappe 200 km/h an.

Einzig der Verbrauch ist bei dieser Art der Fortbewegung etwas höher. Dann signalisiert der Bordcomputer Werte um 12 Liter, während bei normaler Fahrweise 9,5 Liter je 100 Kilometer reichen. Das ist dann nur knapp über dem Normverbrauch [foto id=“330907″ size=“small“ position=“left“]des Briten, der bei 9,3 Litern liegt.

Motorisierung

Der Sechszylinder-Diesel mit drei Litern Hubraum und 180 kW/245 PS gehört zu den feineren Selbstzündern. Laufgeräusche werden weitgehend ausgeblendet. Mit einem Arbeitsaggregat, wie es früher in Geländewagen üblich war, hat diese Maschine wenig gemein. Kein Wunder, schließlich versieht sie ja auch Dienst in den feineren Limousinen der Schwestermarke Jaguar. Mit ihrem üppigen Drehmoment von 600 Newtonmetern muss sie sich nicht mühen, um zusammen mit dem serienmäßigen [foto id=“330908″ size=“small“ position=“left“]Sechsgang-Automatikgetriebe die immerhin 2,6 Tonnen des Discovery sachgerecht zu bewegen.

Ausstattung

Die Ausstattung ist reichhaltig und dies schon beim Basisniveau. In der höchsten Stufe HSE, die unserem Testwagen zuteilwurde, fehlt es an nichts. Von den elektrischen Sitzen mit weichem Leder über das Touchscreen-Navi mit Highend-Soundsystem bis zu allerlei elektronischen Helfern und einer dritten Sitzbank im Kofferraum ist alles vorhanden, was man im Alltag gebrauchen kann. Dazu zählen nicht zuletzt Kameras rundum, die sowohl beim Einparken wie beim Ziehen von Anhängern oder auch im Gelände helfen, alle Ecken des Fahrzeugs im Blick zu halten.

Lesen Sie weiter auf Seite 2: Das Vergnügen hat seinen Preis; Techn. Daten & Preis; Kurzcharakteristik

{PAGE}

[foto id=“330909″ size=“full“]

Das Vergnügen hat seinen Preis

Das Vergnügen hat natürlich seinen Preis, aber mit 59.200 Euro für die HSE-Version ist der Discovery auf dem Niveau einer manierlich ausgestatteten Mittelklasselimousine deutscher Premiumanbieter und ein gutes Stück[foto id=“330910″ size=“small“ position=“left“] günstiger als die vergleichbaren Angebote dieser Hersteller im Offroad-Bereich. Eine echte Alternative zu einem Kombi oder einer Limousine ist der Discovery trotzdem nicht. Dazu ist er einfach zu wuchtig und zu hoch. Aber er ist eine schöne Ergänzung des Fuhrparks, wenn man in der Lage ist, sich ein zweites Auto in diesen preislichen Sphären gönnen zu können.

Datenblatt: Land Rover Discovery 3.0 TDV6 HSE
Fünftüriger Geländewagen
   
Länge/Breite/Höhe: 4.82 m/ 1.91 m/ 1.89 m
Gepäckraumvolumen: 1.260 – 2.476 l
   
Motorisierung: 180 kW/245 PS bei 4.000/min
max. Drehmoment: 600 Nm bei 2.000/min
0-100 km/h: in 9,6 s
Vmax: 180 km/h
Verbrauch: 9,3 l/100 km
CO2-Ausstoß: 243 g/km
    
Preis 59.200 Euro
Land Rover Discovery 3.0 TDV6 HSE Kurzcharakteristik
  
Alternative zu: Mercedes G-Modell oder Toyota Landcruiser
Passt zu: fußlahmen Wanderern und Naturburschen
Sieht gut aus: im (eigenen) Wald

UNSERE TOP-ANGEBOTE FÜR SIE

MEHR ERFAHREN AUS DEM BEREICH NEWS

Posaidon holt 940 PS aus dem GT 63 S 4-Matic+

Posaidon holt 940 PS aus dem GT 63 S 4-Matic+

Volkswagen Touareg 4.0 V8 TDI

Volkswagen Touareg V8 TDI: Ist der Ruf erst ruiniert,…

Audi TT RS 40 Jahre Quattro.

Audi TT RS bekommt eine Jubi-Edition

zoom_photo