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Test: Nissan Qashqai – Ein Kompromiss ohne Kompromisse

Test: Nissan Qashqai - Ein Kompromiss ohne Kompromisse Bilder

Copyright: auto.de

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Dass der Begriff „Kompromiss“ eher negativ besetzt ist, haben wir wohl vor allem der Politik zu verdanken. Für den Bürger heißt ein solcher nämlich meistens: Statt der großen Lösung aus einem Guss gibt es eine, in der sich jeder (und mithin keiner) wiederfindet. Auch bei Autos kennen wir einen zu Blech gewordenen Kompromiss, den nennt man „Crossover“. Einen Vorreiter dieser Gattung, den Nissan Qashqai, haben wir uns im Alltagstest genauer angeschaut.

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Ja, aber was genau ist denn ein Qashqai jetzt?

Auf den ersten Blick überwiegt der SUV-Einschlag, nicht umsonst gibt es den in England gebauten Japaner ja auch mit Allradantrieb. Für einen Kompakt-SUV bietet er allerdings viel Platz, was wohl auf die gute Portion Van zurückzuführen ist, die ihm seine Entwickler mit auf den Weg gaben. Und nicht zuletzt soll der [foto id=“384196″ size=“small“ position=“left“]Qashqai auch eine Alternative zu ganz normalen Kompakt-Pkw sein, also zu Astra und Focus, mehr aber noch zu Mazda3, Toyota Auris oder Kia Ceed. Denn auf einen klassischen Schrägheck-Kompakten wie weiland den Sunny verzichtet Nissan, das muss der Qashqai also noch mit erledigen.

Als das Fahrzeug unter der Gattung „Crossover“ vor viereinhalb Jahren auf den Markt kam, war es noch etwas Besonderes. Heute fahren unter dieser Bezeichnung viele Autos, denn es ist ein allgemeines Ziel fast aller Hersteller, möglichst viele Nischen zu besetzen und sich bei der Fahrzeuggattung nicht allzu festzulegen. Angesichts der gewachsenen Konkurrenz und der Tatsache, dass er sich schon weit in seiner zweiten Lebenshälfte befindet, sieht der Qashqai noch blendend aus.

Interieur

Das liegt sicher auch daran, dass Nissan ihn regelmäßig neuen Erfordernissen angepasst hat. Lediglich den Innenraum würde man heute wohl hochwertiger machen, wohingegen es an der Ergonomie nichts [foto id=“384197″ size=“small“ position=“left“]auszusetzen gibt. Zumindest wenn man das langsame und nicht gerade intuitiv zu bedienende Navi-System mit dem verhältnismäßig kleinen Bildschirm außer Acht lässt.

Immerhin sind die Sitze vorne wunderbar, hinten geht es etwas rutschig zu. Das lag an den Ledersitzen der sehr umfangreichen Tekna-Ausstattung. Für den normalen Fahrer reicht sicher auch das mittlere Acenta-Niveau, bei dem nichts wirklich fehlt. So kostet der Qashqai 25.290 Euro – mit Allradantrieb. Wer auf den „SUV-Anteil“ an diesem Crossover verzichtet, kann 2.150 Euro sparen. Bei uns war der Allradantrieb an Bord, obwohl wir bei bestem Wetter fast ausschließlich auf 2WD unterwegs waren. Das spart Sprit und der Japaner ist auch mit zwei angetriebenen Rädern stets wach. Nicht jede, aber doch die meisten [foto id=“384198″ size=“small“ position=“left“]Fahrbahnschwächen werden souverän ausgebügelt.

Antrieb

Als Antrieb hatten wir mal keinen der gängigen Diesel, sondern einen Benziner an Bord. Mit allen Vor- und Nachteilen. Der Ottomotor läuft wunderbar leise und komfortabel, allerdings lag unser Durchschnittsverbrauch auch bei zehn Litern. Auf einzelnen, schneller gefahrenen Autobahnetappen auch mal zwei Liter höher. Trotzdem: Es ist immer mal wieder eine Wohltat, ein SUV-artiges Fahrzeug mit sanftem Benziner statt mit rauem Diesel zu fahren. Allerdings muss man sich diesen kleinen Luxus später an der Tankstelle auch leisten können.

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Video: Nissan Qashqai

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Raumausnutzung

Nur Mittelmaß ist der Qashqai bei der Raumausnutzung. Zwar steht vorn und auch auf den hinteren Plätzen zumindest für zwei Personen ausreichend Raum für Kopf und Beine zur Verfügung, der Kofferraum ist mit [foto id=“384199″ size=“small“ position=“left“]410 Litern jedoch kaum größer als bei einer geräumigen Kompaktlimousine. Allerdings lässt sich das Laderaumvolumen durch umlegen der Sitze sehr leicht und dann auch imposant vergrößern: über 1.500 Liter fasst der Qashqai dann.

Fazit

Dieser Nissan könnte unter einem vor vielen Jahren für einen italienischen Kleinwagen genutzten Motto laufen – mehr Auto braucht kein Mensch. Der Qashqai ist ausreichend groß, dabei kompakt und mit allem Notwenigen versehen. Dazu kommt der Allradantrieb – und gut aussehen tut er auch immer noch. So gesehen ist der Kompromiss aus SUV, Van und Pkw in diesem Fall wirklich gelungen. Ganz anders, als häufig in der Politik.

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Datenblatt: Nissan Qashqai

Fünftüriger, fünfsitziger SUV/Van
Maße: 4,33 Meter (Länge), 1,78 Meter (Breite), 1,62 Meter (Höhe), 2,63 Meter (Radstand)
Kofferraumvolumen: 410 – 1.513 Liter
   
Antrieb: 2,0-Liter-Vierzylinder-Benzinmotor, 104 kW/141 PS
maximales Drehmoment: 196 Nm bei 4.800 U/min
0-100 km/h: 10,6 s
Vmax: 193 km/h
EU-Durchschnittsverbrauch: 8,2 Liter
CO2-Ausstoß: 194 g/km
Testverbrauch: 10,1 Liter
   
Preis: ab 25.290 Euro

Kurzcharakteristik

Alternative zu: Kompakt-SUV oder Kompakt-Vans
Passt zu: Menschen, die mit Kompromissen gut leben können
Sieht gut aus: auch noch nach vier Jahren Produktionszeit

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Gast auto.de

Oktober 19, 2011 um 2:52 pm Uhr

Hallo, ein interessanter Test.
Ich hatte vor kurzem als Vielnutzer von MFG.de das vergnügen in einem Nissan QQ von Berlin nach Frankfurt mitzufahren.
Komfort für 4 Personen mit Gepäck, eher Durchschnitt, mir wars auf dem Beifahrersitz zu eng.
Antrieb und Fahrleistungen des Diesels genauso schlecht wie ein 93er passat TD mit 75PS!!!
Die gleichen typischen fehler im Stau, bei kurzem Anhalten und wiederanfahren das typische Hoppeln des quer eingebauten aggregats, der Fahrer hat das auto sogar damit abgewürgt.
Kenn ich alles aus dem Passat, vor allem bei Nässe und großer Belastung.
Fazit für mich möglichst nicht nutzen, auch als Beifahrer nicht.
Florianska

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