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Test Porsche Panamera S Hybrid – Edel sei das Auto, sparsam und gut
Test Porsche Panamera S Hybrid – Edel sei das Auto, sparsam und gut Bilder

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Modelle, bei denen die Zahlenfolge 9-1-1 nicht am Heck steht, hatten es in der Historie von Porsche stets schwer, die Gunst der Marken-Fans zu erlangen. Erst Cayenne und Panamera konnten damit brechen, sollen die gewohnte Sportlichkeit aus Zuffenhausen mit dem Nützlichen verbinden. Um das Angebot zu komplettieren, soll beim Panamera S Hybrid der ökologische Gedanke nicht zu kurz kommen. Ein auto.de-Test soll zeigen, wie gut der Panamera diesen Spagat meistert

Optik – Ein echter Porsche

Die Qualitäten und die sportliche Kompetenz von Porsche sind unbestritten. 82 Jahre Firmengeschichte und 50 sehr erfolgreiche Jahre des zur Ikone gereiften Porsche 911 sprechen eine unmissverständliche Sprache. Doch der Panamera soll viel mehr sein als ein Sportwagen. Trotzdem pflegt die Limousine das Sportwagen-Image. Scheinwerfer im 911er-Stil, eine kaum enden wollende Motorhaube, weit ausgestellte Radhäuser und eine zum Heck stark abfallende Dachlinie erinnern an das legendäre Vorbild. Trotz 4,97 Meter Länge, vier Türen und einem Kofferraum, der diesen Namen durchaus zu Recht trägt, kann der Panamera seine Verwandtschaft mit dem 911er nicht leugnen. Ein echter Porsche eben.
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Viel Platz ist Ansichtssache

Anders als bei Sportwagen wie dem 911er braucht man für den Panamera kein spezielles, formangepasstes Kofferset. Er schluckt auch ganz gewöhnliches Gepäck. Die 335 Liter des Panamera Hybrid (445 Liter bei den nicht elektrifizierten Modellen) sind jedoch nicht unbedingt üppig. Selbst ein Golf bringt 45 Liter mehr unter. Andere Oberklasse-Vertreter liegen bei mehr als 500 Litern. Dennoch reicht der Stauraum auch im Panamera für mindestens zwei große Koffer, ohne Sonnenrollo auch mehr. Vorteil des Panamera: Im Gegensatz zu Audi A8, BMW7er oder Mercedes S-Klasse ist der Panamera ein 5-Türer. Obwohl es schwer vorstellbar ist, dass die Funktion häufig genutzt wird, lassen sich die Einzelsitze im Fond spielend einfach umlegen, wodurch eine ebene Ladefläche und ein Stauraum von 1.153 Litern entsteht. Ein sehr hilfreiches Feature.

Interieur – Alles was das Herz begehrt

Apropos Einzelsitze: Die kommen im Panamera in Serie. Als optionale Komfortsitze lassen sie sich auch elektrisch in Höhe und Neigung verstellen. Eine Rückbank mit drei Sitzen gibt es hingegen nicht mal gegen Aufpreis. Der Platz wird stattdessen von der Mittelkonsole eingenommen, über welche die Fondpassagiere – die entsprechende Ausstattung vorausgesetzt – ihre persönliche Klimazone oder das sogenannte »Rear-Seat-Entertainment« bedienen können. Das Platzangebot fällt der Klasse entsprechend üppig aus. Zum Facelift im Juli wird es zudem für die Varianten Panamera 4S und Turbo eine »Executive« genannte Langversion mit 15 cm längerem Radstand geben. Am meisten profitiert davon die Beinfreiheit im Fond.
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Cockpit

Auch das Cockpit des Panamera ist unverkennbar Porsche. Zündschloss links, fünf Rundinstrumente mit integriertem LCD-Display, über das man sich unter anderem auch die Kartendes Navigationssystems direkt neben dem Tacho anzeigen lassen kann, und die typischen Luftausströmer. Auch die für das ungeübte Auge leicht überladen wirkende Mittelkonsole ist typisch für die Autos aus Zuffenhausen. Eine zentrale Bedieneinheit à la iDrive von BMW hält man bei Porsche wohl für überflüssig, zumal die Sprachsteuerung die meisten Kommandos reibungslos ausführt. Für alles andere – z.B. Fahrwerkseinstellung oder Sitzheizung – gibt es leicht erreichbare Köpfe. Einzig die Kunststoffspeichen des Lenkrads wollen nicht ins Luxus-Ambiente des Panamera passen.
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Ausstattung

Generell war die Ausstattung unseres Testwagens nämlich durchweg edel. Zwar lässt die Optionspalette bei Porsche noch Luft nach oben, jedoch verfügte unser Hybrid über so gut wie alles, was das Herz begehrt. Unter anderem optionale Komfort-Memory-Sitze aus Leder, adaptive Luftfederung inklusive PASM, Porsche Dynamic Chassis Control (PDCC) inklusive Porsche Torque Vectoring Plus (PTV Plus), Abstandsregeltempostat inklusive Porsche Active Safe (PAS), Spurwechselassistent, Spurverlassenswarnung, Tempolimitanzeige und Porsche Communication Management (PCM) inklusive Navigationsmodul. Zur Basisausstattung des 83.277 Euro teuren Panamera gehören unter anderem ein Park-Assistent hinten mit akustischer Warnung, Tempomat, Audiosystem CDR mit 7-Zoll-Farbtouchscreen und 10 Lautsprechern, Bi-Xenon-Hauptscheinwerfer, 2-Zonen-Klimaautomatik, Teilledersitze mit elektrischer 8-Wege-Verstellung von Sitzhöhe, Sitz- und Lehnenneigung sowie Längsverstellung vorne und ein Multifunktionslenkrad. Der Hybrid S fing neu bei 106.185 Euro an. Mit all seinen Extras hätte unser Testwagen mit stolzen 143.491,50 Euro zu Buche geschlagen. Wir verwenden hier die Vergangenheitsform, da Porsche den Panamera S Hybrid erst vor wenigen Tagen offiziell aus dem Programm genommen hat. Als Nachfolger wird auf der Website der Stuttgarter nun der Panamera S E-Hybrid ab 110.409 Euro angeboten. Der Plug-in-Hybrid ist also gut 4.000 Euro teurer, soll sich dafür jedoch mit nur 3,1 Litern Kraftstoff 100 km begnügen.

Hybrid fürs Gewissen ...

Wie eng sich der Plug-in-Hybride in der Praxis an diese Vorgaben hält, bleibt abzuwarten. Denn unser Testwagen sollte laut Hersteller mit durchschnittlich 7,1 l/100 km auskommen. Tatsächlich verbrauchte der Wagen jedoch zwischen neun und zehn Liter. Das ist nicht verwunderlich, denn ein Porsche mit 380 PS Systemleitung (V6-Motor mit 333 PS und Elektromotor mit 47 PS) will nun mal gefüttert werden. Rein elektrisch ist fast nur Gleiten möglich. Bei konstanter Fahrt schaltete der Panamera bis etwa 100 km/h jedoch regelmäßig in den E-Modus. Die Ladung der Akkus fällt jedoch rapide ab. Elektrisch Anfahren ist wegen dem Leergewicht des Panameras (fast zwei Tonnen) so gut wie unmöglich.
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… Porsche für den Fahrspaß

Dafür steht der Hybrid mit V6-Motor seinem nicht unter Strom gesetzten V8-Bruder Panamera S in Sachen Fahrleistung kaum nach. Der Sprint auf 100 km/h gelingt in glatten sechs Sekunden (5,6 beim Panamera S), die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 270 km/h. Durch das zusätzliche Gewicht der Akkus auf der Hinterachse hat der ausschließlich heckgetriebene Hybrid auf (schnee-)glatten Straßen zudem einen deutlichen Vorteil gegenüber anderen »Heckschleudern«. Auf trockener Fahrbahn merkt man dem Zwei-Tonnen-Koloss sein zusätzliches Gewicht jedoch nicht an. Obwohl man im Innenraum die Außenwelt kaum noch hört oder fühlt – Unebenheiten auf der Straße bügelt der Panamera sehr gut aus –, liegt er bei forscherer Gangart wie das sprichwörtliche Brett auf der Straße. Kraftentfaltung und Sound sind stimmig, das Porsche-Fahrerlebnis stellt sich auch im Panamera S Hybrid nach kürzester Zeit ein.

Fazit

Was soll man über einen 380 PS Hybrid mit knapp neun bis zehn Litern realem Verbrauch sagen? Das Hybrid-Herz im Panamera war bisher ausschließlich fürs Gewissen gedacht. Wirklich Sinn ergeben hat es selten – vor allem, seit Porsche den 250 PS starkem V6-Diesel ins Programm aufnahm, der unter realen Bedingungen den Hybrid im Verbrauch deutlich unterbieten konnte. Folgerichtig schiebt Porsche zum Facelift ab Juli einen Plug-in-Hybriden nach, dessen Akkus man in weniger als vier Stunden an jeder Steckdose wieder aufladen kann (zwei an Schnelllade-Stationen). Damit sollte das Problem ständig leerer Energiespeicher der Vergangenheit angehören. Die mit 95 PS verdoppelte Leistung des neuen Elektromotors dürfte zudem deutlich besser mit der (alleinigen) Fortbewegung des Panamera zurechtkommen, als dies bisher der Fall war. Abgesehen vom Antrieb ist der Panamera in der Tat die edle, sportliche und in einem gewissen Maße sogar praktische Sport-Limousine, die er sein will. Denn bei der Fahrleistung macht dem Oberklässler so schnell keiner etwas vor, vor allem als 550 PS starker Turbo S. Dank umklappbarer Sitze schlägt der Panamera jedoch auch beim Ladevolumen die Konkurrenz aus Stuttgart, München oder Ingolstadt deutlich. Denn ganz ehrlich: Wann braucht der typische Porsche-Panamera-Fahrer schon alle vier Sitze und gleichzeitig mehr als 335 bzw. 445 Liter Stauraum? Man ist fast versucht zu sagen, der Panamera ist der Porsche für den Alltag, wären da nicht die zumindest für den Stadtverkehr wenig praktikablen Abmessungen von knapp fünf Metern Länge und fast zwei Metern Breite (ohne Spiegel) sowie die Kleinigkeit von rund 90.000 Euro, die für die Anschaffung eines solchen »Alltagsfahrzeugs« mindestens fällig würden. Ein waschechter Porsche eben.
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Technische Daten Porsche Panamera S Hybrid

viersitzige, fünftürige Sportlimousine der Oberklasse
Länge/Breite/Höhe (m): 4,97/1,93/1,42
Radstand (m): 2,92
Antrieb:
Systemleisutng: 279 kW/380 PS
Verbrennungsmotor: Sechszylinder-Ottomotor
Hubraum: 2.995 ccm
Leistung: 245 kW/333 PS bei 5.500 – 6.500 Umdrehungen pro Minute
max. Drehmoment: 440 Newtonmeter bei 3.000 – 5.250 Umdrehungen pro Minute
Elektromotor: Synchron-Elektromotor
max. Leistung: 34 kW/47 PS
max. Drehmoment: 300 Nm
Höchstgeschwindigkeit: 270 km/h
Beschleunigung 0-100 km/h: 6,0 s
Test-Verbrauch: 9,3 l/100 km
Verbrauch Hersteller: 7,1 l/100 km
CO2-Ausstoß Hersteller: 167 g/km
Schadstoffklasse: Euro 5
Energieeffizienzklasse: A
Ausstattung
(Serie, Auswahl):
Park-Assistent hinten mit akustischer Warnung, Tempomat, Audiosystem CDR mit 7-Zoll-Farbtouchscreen und 10 Lautsprechern, Bi-Xenon-Hauptscheinwerfer, 2-Zonen-Klimaautomatik, Teilledersitze mit elektrischer 8-Wege-Verstellung von Sitzhöhe, Sitz- und Lehnenneigung, Längsverstellung vorne, Multifunktionslenkrad
Gewichte/Zuladung
Leergewicht: 1.980 kg
zul. Gesamtgewicht: 2.485 kg
Zuladung: 430 kg
Kofferraumvolumen: 335 bis 1.153 l
Preise
Basismodell: ab 83.277 Euro (inkl. 19 Prozent MwSt., zzgl. Überführungskosten)
Testwagen: 143.491,50 Euro (inkl. 19 Prozent MwSt.)

Bewertung Porsche Panamera S Hybrid

Exterieur-Design 1,4
Interieur-Design 1,4
Multimedia 1,5
Navigation 1,5
Fahrbetrieb 1,6
Verbrauch 2,5
Kosten (Euro)
Kraftstoffkosten** 2.301,75
Steuern 154,00
Wertverlust 21.523,73
Gesamtkosten pro Jahr* 23.979,48
Testnote
1,6
+ sehr edle Sportlimousine
+ als Fünftürer relativ flexibel
sehr teuer, selbst ein Heckscheibenwischer kostet mehrere Hundert Euro Aufpreis
Hybrid bisher ohne wirklichen Nutzen
*Kosten pro Jahr setzen sich zusammen aus Kraftstoffkosten, Kfz-Steuer, errechnetem Wertverlust (15 Prozent p. a.)
**Kraftstoffkosten bei 1,65 Euro/Liter Super-Plus-Benzin und einer jährlichen Laufleistung von 15.000 Kilometern

 

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