Facelift Toyota RAV4

Test Toyota RAV4: Runderneuert und sehr sparsam

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Mehr Komfort, Dynamik und Ausstattung bei einem sehr niedrigem Verbrauch von nur 5,0 Liter Benzin auf 100 Kilometern: Mit seinem aktuellen Facelift macht der Toyota RAV4 einen riesigen Schritt nach vorn, zumal er jetzt als erstes Kompakt-SUV der Marke mit Hybrid-Antrieb an den Start geht. Den Qualitäten des neuen 4,60 m langen Japaners gingen wir auf den Straßen rund um Alicante auf den Grund.
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Toyota RAV4 Hybrid

Nach rund einer Million Hybrid-Fahrzeugen und 1,5 Millionen RAV4 ist für Toyota die Zeit gekommen, den Antrieb seines kompakten SUV-Bestseller zu "elektrifizieren". Die Kombination aus 2,5-Liter-Benziner und einem 105 kW starken Elektromotor an der Vorderachse ergibt 145 kW/197 PS Systemleistung - zunächst mit reinem Frontantrieb. Für 3.000 Euro Aufpreis und mit Hilfe eines 50 kW starken, zweiten E-Motors an der Hinterachse ist der neue Toyota RAV4 Hybrid auch mit Allradantrieb zu haben. Alternativ stehen ein neuentwickelter 2,0-Liter-Turbodiesel aus dem BMW-Regal mit 105 kW/143 PS und ein überarbeiteter 2.0-Liter-Benziner mit 111 kW/151 PS zur Wahl, wahlweise mit Handschaltung oder Sechsgang-Automatik. Alle Motoren erfüllen die Abgasnorm Euro 6. Toyota erwartet hierzulande 60 Prozent Hybrid-Anteil, 22 Prozent Benziner und 18 Prozent Diesel. Die Vorbestellungen seit November 2015 haben dieses Kräfteverhältnis bestätigt, dort betrug der Hybridanteil sogar 70 Prozent. Zum Marktstart am 29. Januar beginnen die Preise bei 27.290 Euro, für das neue Hybridmodell bei 31.990 Euro. Mit dem zusätzlichen E-Motor an der Hinterachse verwirklicht Toyota für den RAV4 Hybrid einen leichten elektrischen Allradantrieb namens "E-Four", der ohne Verteilergetriebe oder Kardanwelle auskommt. Dieser besonders effiziente Hybrid-Antrieb feierte als "Recreational Active Vehicle with 4-Wheel Drive" bereits 1994 als SUV-Wegbereiter Weltpremiere. Neben den systembedingten Vorteilen eines Voll-Hybrid wie hoher Effizienz und geringen Emissionen hebt Toyota besonders die emotionalen Vorzüge dieses Konzepts hervor. Marketing-Manager Craig Fairservice betont "die intuitive Bedienbarkeit, das niedrige Geräuschniveau im Innenraum und das hervorragende Ansprechverhalten des Antriebs." Die Testfahrten auf den Küsten- und Bergstraßen rund um das südspanische Alicante haben diese vielversprechenden Ankündigungen in Sachen Geräuschniveau und Ansprechverhalten weitgehend bestätigt. Von der Performance her zeigt sich das Hybrid-System souverän, denn das Zusammenspiel von E- und Verbrennungsmotor funktioniert reibungslos. Beim Bremsen oder im Schiebebetrieb wandelt der E-Motor als Generator die kinetische in elektrische Energie um, etwa wie bei einem Fahrrad-Dynamo. Die dabei gewonnene Energie wird einer 4,5 kWh starken Nickel-Metallhydrid-Batterie zum späteren Abruf gespeichert und verringert so nochmals die Verbrauchswerte. Beim Toyota RAV4 Hybrid ist das Getriebe stufenlos variabel und wird elektronisch über "By-Wire"-Technik gesteuert. Der Fahrer wählt einzelne Stufen über einen Hebel im Cockpit. Laufruhe und lineare Beschleunigung standen bei der Abstimmung der stufenlosen Getriebe-Automatik im Vordergrund. Das angekündigte, direkte Ansprechverhalten besonders auf kurvenreichen und bergigen Strecken hat sich rund um Alicante zwar bewahrheitet, allerdings klingt der Benziner bei Beschleunigungen manchmal etwas angestrengt.
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Verbesserungen beim Komfort

Im Zuge des aktuellen Facelifts hat Toyota alle RAV4-Varianten in puncto Komfort, Dynamik, Innengeräusche und Karosserie-Design verbessert. Mittel zum guten Zweck: Erhöhte Karosseriesteifigkeit, verstärktes Dämm-Material sowie…

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