US-Autohändler immer noch unter Druck

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Trotz einer Erholung der amerikanischen Händlerbetriebe in den letzten vier Jahren ist die Branche noch nicht über den Berg. Bis 2020 drohen die aktuell auskömmlichen Händlermargen von durchschnittlich 2,2 Prozent wieder unter Druck zu geraten, was jeden fünften Händler und damit rund 3 800 Betriebe die Existenz kosten könnte. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung von Roland Berger Strategy Consultants. Ihrer Studie zufolge sind in USA in den nächsten Jahren bis zu 200 000 Arbeitsplätze gefährdet, weil die Konsolidierungswelle nach der Wirtschaftskrise noch nicht abgeschlossen ist.

Der Trend zu kleineren und weniger profitablen Automodellen zählt nach der Roland-Berger-Studie ebenso zu den Risikofaktoren wie das sich wandelnde Käuferverhalten mit immer besseren Produktkenntnissen dank Internet sowie steigenden Anforderungen an die Produkte, Dienstleistungen und Einkaufserlebnissen. Für die Marktbeobachter haben die Autohersteller diesen Wandel noch nicht als Chance begriffen. Sie stecken in veralteten Strukturen, anstatt die nächste Konsolidierungswelle anzustoßen und neue Partner für ihre Marken zu gewinnen. Händlergruppen könnten Synergien durch Konsolidierung ihres Filialnetzes und Optimierung ihrer Finanzstruktur erzielen. Dadurch ließen sich nach der Roland-Berger-Studie rund zwölf Prozent der Händlerausgaben einsparen und rund 3 000 der gefährdeten Betriebe erhalten.

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