Vergleich: Mini-Crossover – Die Trendsetter vor dem Trend

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Wer den Dacia Sandero zu langweilig findet, wählt die Variante Stepway Bilder

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Der VW Cross Polo ist das Einstiegsmodell in der Cross-Reihe des Herstellers Bilder

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Der Kia Soul zeigt klare Kanten Bilder

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Der Suzuki SX4 zählt zu den ersten kleinen Crossovern Bilder

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Jeder Trend hat seine Setter. Im aktuellen Boom-Segment der kleinen Crossover heißen sie Suzuki SX4, Kia Soul, VW Cross Polo oder Dacia Sandero Stepway. Sie haben schon vor dem Höhepunkt des SUV-Booms den Weg für aktuelle und künftige Modelle wie Opel Mokka, VW Taigun oder Nissan Juke geebnet – und können auch heute noch überzeugen. Kerniges Äußeres, hohe Sitzposition und vergleichsweise viel Platz heißen die immer noch gefragten Basistugenden. Und gegenüber ihren Nachfolgern haben die alten Bekannten einen entscheidenden Vorteil: den niedrigeren Preis.  

Suzuki SX4

Pionier beim Mini-Crossover-Boom ist der seit 2006 angebotene Suzuki SX4. Mit robusten Planken an Türen und Radhäusern, Unterfahrschutz und Dachreling setzt der 4,12 Meter lange Fünftürer klar auf Geländewagen-Optik. Die teils optionale Offroad-Schminke des hoch gelegten Kleinwagens ist nicht nur reine Show: Als einziger im Trendsetter-Quartett ist der Suzuki auf Wunsch mit Allradantrieb zu haben – auch bei den neuesten Mini-SUV längst keine Selbstverständlichkeit mehr. Die traktionsfördernde Technik ist sowohl in Verbindung mit dem 88 kW/120 PS starken 1,6-Liter-Benziner als auch für den [foto id=“441825″ size=“small“ position=“left“]2,0-Liter-Diesel mit 99 kW/135 PS zu haben. Die Preise belaufen sich auf 18.390 Euro beziehungsweise 20.390 Euro. Wer auf Allrad verzichtet, kommt jeweils 1.500 Euro preiswerter weg.

Kia Soul

Allein auf kernige Optik statt auf tatsächliche Offroad-Talente setzt der Kia Soul. Kantige Konturen und die stark modellierten Kotflügel wirken zwar wie von einem Geländewagen inspiriert, angetrieben werden allerdings lediglich die Vorderräder. Die Arbeit übernimmt dabei entweder ein 103 kW/140 PS starker 1,6-Liter-Benziner oder ein gleich großer Diesel mit 94 kW/128 PS. Platzangebot und Kofferraumvolumen den ebenfalls 4,12 Meter langen Fünftürers übertreffen die eines normalen Kleinwagens deutlich, ohne an die Raumfülle eines klassischen Vans heranzukommen. Darin unterscheidet er sich allerdings nicht von seinen Wettbewerbern. Trotzdem ist der Soul mit einem Einstiegspreis von 15.900 Euro rund 2.000 Euro höher positioniert als sein nächster Verwandter, der Mini-Van Kia Venga.

VW Cross Polo

Auch VW gehört zu den Vorreitern des Crossover-Trends, wobei es sich die Wolfsburger etwas einfacher gemacht haben als Suzuki und Kia. Statt ein eigenständiges Modell zu entwickeln, haben sie dem Kleinwagen Polo einfach eine leicht höher gelegte Karosserie verpasst und diese mit Schutzplanken, Dachreling und einem angedeuteten Unterfahrschutz garniert. Zudem gibt es etwas mehr Ausstattung als beim Standard-Polo, etwa ein Lederlenkrad und Nebelscheinwerfer. Auf [foto id=“441826″ size=“small“ position=“right“]Allradantrieb wird verzichtet, dafür gibt es ein umfassendes Motorenangebot: Vier Benziner und drei Diesel im Leistungsband von 51 kW/70 PS bis 77 kW/105 PS stehen zur Wahl. Die Preise starten bei 16.775 Euro.

Dacia Sandero

Ein ähnliches Aufwertungs-Programm bietet Dacia für den Sandero an – bereits in der ersten Generation und nun auch in der zweiten. Wem der preiswerte Rumäne zu billig aussieht, der kann den Kleinwagen in der optisch eigenständigen Version „Stepway“ ordern. Dann sind die konkurrenzlos günstigen 6.990 Euro des Standardmodells zwar nicht mehr zu halten, mit 9.990 Euro ist der Fünftürer aber immer noch ein Schnäppchen. Höherlegung, Dachreling, 16-Zoll-Leichtmetallräder, Nebelscheinwerfer und ein Offroad-Designpaket verhindern, dass er auch so aussieht. Das Motorenprogramm umfasst aktuell einen 1,0-Liter-Benziner mit 66 kW/90 PS und einen gleich starken Diesel mit 1,5 Litern Hubraum.

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