Verkehr: Wachstum macht Einsparungen zunichte

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Die Nachhaltigkeitsziele der vergangenen Jahrzehnte im Verkehrssektor sind bisher nicht erreicht worden. Dazu gehören zum einen der Klimaschutz, etwa durch eine deutliche Senkung der CO2-Emissionen, als auch Ziele bezüglich des Flächenverbrauchs, des Verkehrslärms und der Luftschadstoffe. Der Grund: Den Optimierungen – etwa bei der Senkung des CO2-Ausstoßes beim Pkw – steht ein erhebliches Wachstum gegenüber, das die Erfolge weitgehend kompensiert. Daher ist laut dem Deutschen Institut für Urbanistik (Difu) Berlin eine Mobilitätsstrategie notwendig, die den Verkehr bis 2050 auf einen umweltverträglichen und auch wirtschaftlich und sozial nachhaltigen Pfad einschwenkt.

Es gilt, die Mobilität von Personen und Gütern zu gewährleisten, aber die damit verbundenen Belastungen für Mensch, Umwelt und Finanzhaushalte möglichst gering zu halten. Wie das funktionieren kann, ist Thema der „Difu-Dialoge zur Zukunft der Städte“ 2014/2015 am Montag, 8. September 2014, um 16 Uhr in Berlin. In der öffentlichen Veranstaltung werden die aktuellen Argumente für eine integrierte Verkehrspolitik vorgestellt und es wird ein denkbarer Weg zu ihrer Umsetzung aufgezeigt. Der Eintritt ist frei.

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