Verpackungsabfälle als Schalldämpfmaterial fürs Auto

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Ein neues, umweltfreundliches Produkt zur Schalldämpfung im Fahrzeuginnenraum hat die Federal-Mogul Corp. entwickelt. Hergestellt wird der Werkstoff mit der Bezeichnung „QuietShield GRN“ aus recyceltem Verpackungsabfall und anderen Nebenprodukten, die in einer Autofabrik normalerweise entsorgt werden müssen.

Das Füllmaterial ist kostengünstiger als herkömmlicher akustischer Füllstoff. Es reduziere zudem die Entsorgungskosten und das benötigte Deponievolumen, heißt es in einer Mitteilung von Federal-Mogul. Das Zulieferunternehmen für die Automobilindustrie ist in 36 Ländern präsent; in Deutschland an neun Standorten.

Ausgangspunkt der Überlegungen war, dass in der Automobilindustrie unzählige Kartons und andere Verpackungsmaterialen anfallen, Teppichfasern zum Beispiel und bestimmte Garne. Kartons aus Asien wurden aufgrund geringer Faserlängen bisher für nicht recycelbar gehalten. Deren Entsorgung aber verursacht allein durch den Transport zum Recyclingcenter oder zur Mülldeponie Kosten. Jetzt werden solche Nebenprodukte im Automobilwerk gesammelt, Federal-Mogul holt sie ab, zerfasert sie in einem inzwischen patentierten Verfahren, mischt sie mit anderen recycelten Materialien, formt sie zu einem Vlies und verbindet sie miteinander.

Das Verfahren stützt sich auf die Erfahrungen bei der Entwicklung und Herstellung textiler Hochleistungs-Schutzprodukte. Das Füllmaterial kann beispielsweise für Auskleidungen und schalldämpfende Polsterungen in Kopfstützen, Dachhimmeln, Türauskleidungen und Kofferräumen eingesetzt werden. QuietShield GRN ist aber auch zur Schalldämpfung in vielen anderen Umgebungen oder Branchen zu verwenden.

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