Volkswagen-Konzern

Volkswagen-Konzern Gewinn sinkt
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Der Volkswagen-Konzern hat in den ersten neun Monaten des Jahres ein Operatives Ergebnis vor Sondereinflüssen von 10,2 (9,4) Milliarden Euro erzielt. Der Umsatz stieg um 8,5 Prozent auf 160,3 Milliarden Euro. Die operative Rendite vor Sondereinflüssen lag bei 6,4 Prozent. Im 3. Quartal beliefen sich die Ergebnisbelastungen für anstehende Maßnahmen aus der Dieselthematik auf 6,7 Milliarden Euro. Das Operative Ergebnis nach Sondereinflüssen erreichte damit 3,3 (9,4) Milliarden Euro. Nach Steuern lag der Gewinn bei 4,0 (8,7) Milliarden Euro. Die Ergebnisprognose für das Gesamtjahr wurde wie angekündigt entsprechend angepasst.
Im Operativen Ergebnis sowie im Umsatz des Konzerns ist das Geschäft der chinesischen Joint Ventures nicht enthalten, es wird At Equity im Finanzergebnis bilanziert. Bis Ende September lag das anteilige Operative Ergebnis der chinesischen Joint Ventures stabil bei 3,8 (3,9) Milliarden Euro.

Der Netto-Cash-flow des Konzernbereichs Automobile lag mit 11,8 (5,5) Milliarden Euro deutlich über dem Vergleichswert des Vorjahres. Die Netto-Liquidität im Automobilbereich belief sich Ende September auf 27,8 Milliarden Euro. Die Sachinvestitionen im Automobilbereich nahmen auf 7,3 Milliarden Euro zu. Die Sachinvestitionsquote im Automobilbereich lag bei 5,3 Prozent.

Die Marke Volkswagen steigerte das Operative Ergebnis vor Sondereinflüssen aus der Dieselthematik auf 2,2 Milliarden Euro. Positive Effekte aus Wechselkursen, Umsatz- und Kostenoptimierungen sowie dem Effizienzprogramm konnten negative Effekte aus den Märkten in Südamerika und Russland mehr als ausgleichen.

Audi steigerte das Operative Ergebnis infolge des Absatzwachstums auf 4,0 Milliarden Euro. Ergebnisbelastungen ergaben sich aus hohen Vorleistungen für neue Produkte und Technologien sowie dem Ausbau des internationalen Produktionsnetzwerks.

Das Operative Ergebnis von Skoda stieg vor allem wegen Mixeffekten, optimierten Materialkosten und Wechselkursverbesserungen auf 734 Millionen Euro.

Seat steigerte das Operative Ergebnis auf 12 Millionen Euro. Vor allem das höhere Volumen sowie positive Effekte aus Wechselkursen und Kostenoptimierungen trugen dazu bei.

Bentley erzielte infolge des rückläufigen Fahrzeugabsatzes und gestiegener Vorleistungen ein Operatives Ergebnis von 57 (125) Millionen Euro.

Porsche verbesserte das Operative Ergebnis volumen- und wechselkursbedingt auf 2,5 (1,9) Milliarden Euro.

Volkswagen Nutzfahrzeuge setzte die Erneuerung der Produktpalette fort und erreichte ein Operatives Ergebnis von 313 (378) Millionen Euro.

Scania erzielte ein Operatives Ergebnis von 748 (700) Millionen Euro. MAN erreichte ein Operatives Ergebnis vor Restrukturierungsaufwendungen von 271 (304) Millionen Euro. Aus Restrukturierungsmaßnahmen resultierten Sondereinflüsse in Höhe von -170 Millionen Euro.

Die Volkswagen Finanzdienstleistungen erzielten ein Operatives Ergebnis in Höhe von 1,4 (1,2) Milliarden Euro. Volumen- und Wechselkurseffekte wirkten sich positiv auf das Ergebnis aus.

Der Volkswagen-Konzern erwartet, dass die Auslieferungen an Kunden im Jahr 2015 auf dem Niveau des Vorjahres liegen werden.

Aufgrund von Belastungen im Zusammenhang mit den Unregelmäßigkeiten bei der verwendeten Software für bestimmte Dieselmotoren rechnet der Konzern damit, dass das Operative Ergebnis des Konzerns und des Bereichs Pkw im Jahr 2015 deutlich unter dem Vorjahr liegen wird.

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