Abgas-Skandal

VW: Aufatmen im Abgas-Skandal

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Der Volkswagen-Konzern sieht im Abgas-Skandal einen Silberstreif am Horizont. Die internen Prüfungen und Messkontrollen des Autobauers haben den Verdacht falscher CO2-Angaben und falscher Verbrauchsangaben bei VW-Autos weitgehend entkräftet. „Bei den internen Nachmessungen wurden nur bei neun Modell-Varianten der Marke Volkswagen leichte Abweichungen festgestellt“, teilte das Unternehmen in einem Zwischenbericht mit.

„Nur“ noch 36.000 Autos betroffen

Offiziellen Angaben zufolge sind demnach „nur“ noch 36.000 Autos betroffen.Zunächst war VW von insgesamt rund 800.000 Fahrzeugen ausgegangen, bei denen die CO2-Werte und die Verbrauchsangaben geschönt waren. Das habe sich nicht bestätigt. Das heißt: Die Realverbrauchswerte der Autos ändern sich nicht, außerdem sind keine technischen Maßnahmen an den Fahrzeugen notwendig. Und: Auch das Ausmaß der wirtschaftlichen Belastung von zwei Milliarden Euro hat sich laut VW damit nicht bestätigt.

Diese internen Mess-Ergebnisse werden nun bis Weihnachten unter behördlicher Aufsicht nochmals bei einem neutralen Technischen Dienst überprüft. Für die Fahrzeuge, für die dann die interne Feststellung zur Richtigkeit der ursprünglichen Angaben bestätigt wird, werden sich keine Konsequenzen ergeben. Sie können uneingeschränkt angeboten und verkauft werden. Für die Fahrzeugmodelle, bei denen Abweichungen vorhanden sind, werden die Genehmigungswerte im Rahmen üblicher Prozesse angepasst, heißt es. Die Ergebnisse hat Volkswagen der Untersuchungskommission der Bundesregierung und dem Kraftfahrtbundesamt (KBA) vorgetragen. Die VW-Konzerntöchter Audi, Skoda und Seat haben mit den zuständigen Zulassungsbehörden ein vergleichbares Vorgehen verabredet.

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