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VW-Scirocco-Facelift: Heißer Wolfsburger Wüstenwind noch ab Ende August
VW-Scirocco-Facelift: Heißer Wolfsburger Wüstenwind noch ab Ende August Bilder

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VW Scirocco: Insgesamt stehen sechs Motorisierungen zur Wahl. Bilder

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VW Scirocco: Das R-Spitzenmodell gibt sich auch äußerlich noch einmal sportlicher. Bilder

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VW Scirocco: So sieht das Sportcoupé von der Seite aus. Bilder

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VW Scirocco: Moderne Leuchteinheit hinten mit Antriebsschriftzug, hier für einen Diesel. Bilder

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VW Scirocco: Das Gepäckabteil fasst immer noch 312 bis 1006 Liter. Bilder

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VW Scirocco: Blick auf die kantige Rückseite mit der neu gestalteten Heckklappe. Bilder

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VW Scirocco: Moderne Leuchteinheit hinten mit Modellschriftzug. Bilder

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VW Scirocco: Blick auf den mittleren Armaturenträger mit zusätzlichen Anzeigen oben. Bilder

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VW Scirocco: Blick durch den Lenkradkranz auf die Rundinstrumentierung. Bilder

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VW Scirocco: Blick ins sportlich-übersichtlich gestaltete Cockpit. Bilder

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VW Scirocco: In die Außenspiegel sind schmale Blinkstreifen integriert. Bilder

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VW Scirocco: Moderne Mandelaugen-Leuchteinheit vorn. Bilder

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VW Scirocco: Blick unter die Haube auf einen der beiden 2,0-Liter-Turbodiesel. Bilder

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VW Scirocco: Das Markenlogo sitzt vorn auf der Motorhaube. Bilder

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VW Scirocco: Blick auf die Frontpartie. Bilder

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VW hat den Scirocco auch optisch nachgeschärft. Bilder

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Frankfurt/Main – 40 Jahre gibt es den Scirocco schon. Die erste Generation ist damals, 1974, noch bei Karmann in Osnabrück gebaut worden. Inzwischen, betont VW-Sprecher Jakob Kähler bei der Fahrvorstellung in Frankfurt/Main, sind weltweit mehr als eine Million Einheiten von dem Sportcoupé verkauft worden, das im Umfeld etwa der Audi-TT-, BMW-2er-, Kia-Pro-Cee’d-, Mercedes-CLA- oder Renault-Mégane-Pendants anzusiedeln ist. Die aktualisierte Auflage geht bei uns noch Ende August zu Einstiegspreisen ab knapp unter 24 000 bis über 38 000 Euro für das Spitzenmodell, den Scirocco R, an den Start.

Optisch geschärft

Optisch haben die Entwickler das Äußere geschärft. Neben den Scheinwerfern – im R sind Bi-Xenon-Leuchten Serie – ist der Frontstoßfänger neu gestaltet, erinnert mit dem Wabengitter jetzt noch stärker an den Golf GTI. Auch die kantigere Rückseite mit der neuen Heckklappe und den neuen Leuchten zieht den Wagen optisch mehr nach unten und in die Breite. „Eigentlich“, findet Kähler, „ist bei dem Facelift nur der Heckspoiler unverändert geblieben.“ Im Inneren setzt sich der Feinschliff etwa bei der neuen Mittelkonsole fort. Öltemperatur-, Ladedruckanzeige und Zeitmesser für ambitionierteres Fahren auf der Rundstrecke erhöhen die Sportkomponente, zu der im R etwa auch Multifunktions-Sportlenkrad und Edelstahlpedale beitragen. Wer will, kann eine ganze Reihe moderner Elektronikhelfer ordern. Es gibt fünf neue Außenfarben, vier neue Felgen und sechs Stoff/Leder-Einsätze.

Vier Benziner, zwei Diesel

Die aus dem Golf bekannten Motoren sind für den auf einer Länge von über 4,2 Metern sauber verarbeiteten und für die Mittelklasse ziemlich wertig anmutenden Scirocco angepasst. Insgesamt stehen vier Benziner und zwei Diesel, allesamt turboaufgeladene Direkteinspritzer, für den Zweitürer zur Wahl, der bei fast 2,6 Meter Radstand vorn jedenfalls noch ordentlich Platz bietet, hinten eher beengt vorfährt, immerhin 312 bis 1006 Liter Gepäck fasst, aber durch die übersichtliche Gestaltung des Cockpits leicht zu bedienen ist. Die sechs 1,5- und 2,0-Liter-Aggregate machen den leer 1280 bis 1450 Kilo schweren (Volks-)Wagen mit den Mandelaugen in der Spitze über 200 bis 250 Stundenkilometer schnell.

Bis zu 19 Prozent sparsamer

Sechsgang-Schaltgetriebe oder -Doppelkupplungsboxen übertragen die Kraft auf die Vorderräder. In Verbindung mit dem spritsparenden Stopp/Start-System findet sich der Mixverbrauch mit knapp über vier bis acht Litern so zumindest im Datenblatt. Einen um bis zu 19 Prozent geringeren Kraftstoffkonsum samt niedrigerem Schadausstoß rechnet VW-Mann Kähler unter Hinweis auf bis zu 20 PS mehr Leistung vor.

Noch zielgenauer durch Kurven

Schon das Basispaket in der Normalversion kann sich sehen lassen, ist unter anderem bereits mit einem Sportfahrwerk bestückt, das im R noch einmal tiefer liegt. Mit der elektronischen Differenzialsperre ist es möglich, mittels einseitigen, gezielten Bremsdruckaufbaus noch sportlicher, schneller und zielgenauer durch die Kurven zu eilen. Natürlich ist der Scirocco sportlich-straff abgestimmt, was man bei längeren Fahrten nicht unterschätzen sollte. Die elektromechanische Servolenkung gibt direkte Rückmeldung von der Straße. Die Bremsen, vorn innenbelüftet, sorgen für standfeste Verzögerung.

Viersitzer duckt sich flach

Alles in allem: Scirocco-Fahren muss man mögen, auch das wie beim Audi TT durch die schmalen Fensterbänder bunkerartige Raumgefühl in dem sich flach duckenden Viersitzer. Wer damit keine Probleme hat, für den kann der heiße Wolfsburger Wüstenwind noch heftiger wehen

Datenblatt: VW Scirocco
Motor vier Vierzylinder-Turbobenziner, zwei Vierzylinder-Turbodiesel
Hubraum 1,5, 2,0 Liter
Leistung 92/125 bis 206/280 kW/PS
Maximales Drehmoment 200/1400-4000 bis 380/1750-3250 Newtonmeter/Umdrehungen pro Minute
Beschleunigung 5,5 bis 9,3 Sekunden von 0 auf Tempo 100
Höchstgeschwindigkeit 203 bis 250 Stundenkilometer
Umwelt laut VW Mixverbrauch 4,2 bis 8,0 Liter, 109 bis 187 Gramm Kohlendioxid-Ausstoß pro Kilometer
Grundausstattung (Auswahl) Stabilitätsprogramm, Seiten-, Kopfairbags, Klimaanlage, Radio, 17/18-Zoll-Räder, 205/225/235er-Reifen
Preis 23 900 bis 31 650 Euro (Scirocco), 36 175/38 075 Euro (Scirocco R)

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