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Warnung vor dem Elch oder: Volvo hat ein Herz für Tiere
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Es mag manchem drollig erscheinen, wie intensiv Volvo das Elch-Thema strapaziert. Doch Volvo meint es ernst, denn Unfälle mit großen Tieren sind in Skandinavien nicht selten und oft tödlich. Die neue Limousine Volvo S90 ist deshalb mit einer Tier-Erkennung ausgestattet und tut mit weiteren Assistenzsystemen viel für die Unfallvermeidung. Schließlich soll schon in wenigen Jahren niemand mehr schwer verletzt oder gar getötet werden, der in einem neuen Volvo unterwegs ist. Vision 2020 heißt das Programm, das neben Vorkehrungen im Bereich der passiven Sicherheit - Crashstrukturen, Airbags, Kopfstützen, intelligente Gurte - vor allem Systeme der aktiven Sicherheit im Fokus hat. Denn schwere Verletzungen oder gar Schlimmeres lassen sich eben besser vermeiden, wenn ein Unfall erst gar nicht stattfindet. In der neuen Luxus-Limousine S90, die den angejahrten S80 im kommenden Jahr ablöst, zeigt sich beispielhaft, was dem traditionell sicherheitsbewussten Fahrzeughersteller zu diesem Thema alles einfällt. Überflüssig zu erwähnen, dass es sensorbasierte Systeme gibt, die den toten Winkel überwachen, das Auto in der Spur halten oder auf Tempolimits hinweisen.
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S90 fährt teilautonom bis 130km/h

Doch Volvo geht, wie einige andere Hersteller auch, weiter. So wird der neue S90 bis hin zu einer Geschwindigkeit von 130 km/h teilautonom fahren können. Er hält, wenn die Fahrbahnmarkierungen kräftig genug sind, das Fahrzeug durch selbsttätige Lenkmanöver in der Spur - auch dann übrigens, wenn kein Fahrzeug vor ihm fährt, an das er sich simpel anhängen könnte. Durch autonomes Bremsen und Beschleunigen hält das Auto zudem genügend Sicherheitsabstand zu anderen Autos und vermeidet Strafzettel wegen überhöhter Geschwindigkeit - die Verkehrszeichen-Erkennung, wir erinnern uns. Wird die Situation unübersichtlich, fordert "Pilot Assist" - so heißt das System - den Fahrer rechtzeitig dazu auf, selbst das Steuer zu übernehmen. Die komplizierte Rechtsprechung, wer bei einem selbstfahrenden Auto im Falle eines Falles die Verantwortung trägt, zeigt allerdings auch bei Volvo Folgen: Pilot Assist funktioniert nur, wenn der Fahrer den Blick auf die Straße gerichtet hat und das Lenkrad mit mindestens einer Hand hält. Und natürlich kann der Fahrer das System auch jederzeit überstimmen, wenn er zum Beispiel überholen, anhalten oder schlicht abbiegen möchte. Neben diesem für viele noch futuristisch anmutenden System wird gibt es weitere Hilfssysteme. So bremst der S90 autonom, wenn der Abstand zum Vordermann zu gering wird und ein Unfall droht - praktisch vor allem im städtischen Verkehr beim Abbiegen, wo der S90 auch vor Gegenverkehr warnt und notfalls bremst. Droht das Unheil von hinten, weil es wegen eines Staus zum Stillstand kommt und der Fahrer des nachfolgenden Autos dies zu spät erkennt, greift Rear Collision Warning ein. Es strafft die Gurte, konditioniert das Halswirbel-Schleudertrauma-Schutzsystem und aktiviert die Warnblinkanlage. Je nach Szenario löst oder betätigt es auch die Bremse, um die Insassen bestmöglich zu schützen. Da sind gute Kamerasysteme und leistungsfähige Software gefragt, wie auch bei den Assistenten, die Radfahrer, Fußgänger und über die Straße laufende oder am Straßenrand stehende Elche und andere große Tiere erkennen - und das nicht nur am Tage, sondern auch bei Nacht. Der Grat zwischen Fehlalarm und sinnvollem Eingriffen von der Warnung bis hin zur autonomen Bremsung ist schmal. Jede überflüssige Aktion des Systems wäre kontraproduktiv, weshalb der Entwicklungsaufwand für dieses "Large Animal Detection"-System nicht unerheblich gewesen sein dürfte. Wer einmal Bilder von Unfällen mit großen Tieren gesehen hat, die die Windschutzscheibe durchschlagen wie Pergamentpapier und tief in den Passagierraum vordringen, wird am Sinn dieses Systems wenig Zweifel haben. Und sage niemand, Elche und Rentiere gebe es nicht in Deutschland. Eine Kuh, ein Pferd oder ein kapitaler Hirsch können auch viel Unheil anrichten.

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