Gefahr durch Kindersitz

Wenn der Kindersitz zur tödlichen Gefahr wird
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Kindersitze sollen das Leben der Kleinen im Falle eines Autounfalls retten. Doch Vorsicht: Wenn diese „Lebensretter“ nicht vorschriftsmäßig eingebaut und verwendet werden, dann sind sie schnell auch eine tödliche Gefahr.

Kindersitz richtig einbauen

10.765 Kinder unter 15 Jahren verunglückten 2014 als Mitfahrer in einem Pkw - das ist der höchste Wert seit 2007. Doch bei einem sachgemäß installierten Kindersitz hätte es laut ADAC weitaus weniger Verletzte gegeben. Deshalb appelliert der Automobilclub an die Autofahrer, die Kleinen stets korrekt zu sichern. Optimalen Schutz bietet ein geeigneter Kindersitz in Kombination mit einem Gurt. Doch was ist ein geeigneter Kindersitz? Laut ADAC müssen Kindersitze grundsätzlich zum Gewicht, zur Größe und zum Alter eines Kindes passen. Und die Sitze müssen sich auf dem vorgesehenen Autositz montieren lassen und auch für das Auto zugelassen sein. Seit 1993 schreibt die Straßenverkehrsordnung vor, dass Kinder unter 12 Jahren, die kleiner als 150 Zentimeter sind, nur dann in einem Kraftfahrzeug mitgenommen werden dürfen, wenn amtlich genehmigte und für das Kind geeignete Rückhalte-Einrichtungen genutzt werden. Diese Systeme müssen mit einem entsprechenden Prüfsiegel versehen sein - derzeit gilt die Prüfnorm ECE-R44, die sich am Körpergewicht orientiert. Parallel dazu gibt es seit 2013 auch die neue Norm ECE-R129, bei der die Körpergröße und das Alter ausschlaggebend sind.
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