Wichtige Änderungen 2014: Neuwagensteuer, Punktereform, Bußgeld, Warnwestenpflicht
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Ab 2015 soll es möglich sein, sein Auto auch über Internet abzumelden. Bilder

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Ein Auto richtig beladen, das ist gut. Auch Warnwesten gehören nun in den Wagen. Bilder

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Wer an unübersichtlichen Stellen parkt, der zahlt. Bilder

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Hände gehören ans Lenkrad: Wer ein Handy in die Hand nimmt und nutzt, der zahlt. Bilder

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Wer gegen die Winterreifenpflicht verstößt, der zahlt. Archivfotos Bilder

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Bad Windsheim – Auch nächstes Jahr stehen für Autofahrer einige Änderungen bevor. Die wichtigsten hat der Auto- und Reiseclub Deutschland (ARCD) jetzt zusammengefasst.

Je Gramm zwei Euro mehr[foto id=“494436″ size=“small“ position=“right“]

Steuer: Ab 1. Januar steht eine höhere Kraftfahrzeugsteuer für viele Neuwagen ins Haus. Sie wird durch die Verschärfung des Kohlendioxid-Grenzwerts für Neuwagen von 110 auf 95 Gramm pro Kilometer für alle 2014 erstmals zugelassenen Autos fällig, die den Wert nicht erreichen, und zwar je Gramm zwei Euro mehr. Für Diesel mit bis zu 3,6 Liter und Benziner mit 4,1 Liter Verbrauch pro 100 Kilometer wird nur noch der Grundbetrag erhoben, der sich aus Hubraum und Kraftstoffart errechnet.

Fahreignungs- statt Zentralregister

Punktereform: Ab 1. Mai ersetzt das neue Fahreignungs- das bisherige Verkehrszentralregister. Regelverstöße werden dann mit bis zu drei statt bis zu sieben Punkten geahndet. Die Eintragungsgrenze steigt auf 60 Euro. Punkte gibt es nur noch für Vergehen, die sicherheitsgefährdend sind. Dafür ist der Führerschein dann auch schon bei acht Punkten weg, bisher bei 18.[foto id=“494437″ size=“small“ position=“left“] Bei vier oder fünf Punkten wird der Fahrer schriftlich ermahnt, bei sechs oder sieben verwarnt. Jeder Verstoß verjährt für sich, die Tilgungsfrist alter Einträge verlängert sich durch einen neuen nicht mehr automatisch. Mit Besuch eines Eignungsseminars kann bei bis zu fünf Punkten einmal in fünf Jahren ein Punkt abgebaut werden.

In vielen Fällen wird’s teurer

Bußgelder: Ebenfalls ab Mai steigen viele Bußgelder. So wird, wer am Steuer sein Mobiltelefon in die Hand nimmt und benutzt, mit 60 statt 40 Euro bestraft. Die gleiche Summe zahlt, wer im Tunnel wendet, gegen die Winterreifenpflicht verstößt, an unübersichtlichen Stellen parkt, Rettungsfahrzeuge behindert oder ein liegen gebliebenes Fahrzeug nicht richtig kenntlich macht. Wer dem Haltezeichen eines Polizisten nicht Folge leistet, Vorfahrt oder Rotlicht missachtet, muss 70 statt 50 Euro überweisen. Mit 80 statt 40 Euro noch teurer wird’s für Autofahrer, die ohne oder mit falscher Plakette in eine Umweltzone einfahren. Dafür wird aber jetzt kein Punkt mehr im neuen Register eingetragen.

In anderen Ländern schon bekannt[foto id=“494438″ size=“small“ position=“right“]

Warnwesten: Die Regelung ist bereits aus anderen europäischen Ländern bekannt: Spätestens ab 1. Juli muss in allen in Deutschland zugelassenen Pkw, Lkw und Bussen eine der europäischen EN471-Norm entsprechende Warnweste vorhanden sein. Motorräder bleiben davon ausgenommen. Es empfiehlt sich, für jeden Insassen eine solche Weste mitzuführen, sie griffbereit im Innenraum zu verstauen und im Notfall die Weste vor dem Aussteigen aus dem Auto anzulegen.

2015 dann Abmeldung übers Internet

Abmeldung: Ab 1. Januar 2015 können Fahrzeuge über die Internetseite des Kraftfahrt-Bundesamtes abgemeldet werden. Sicherheitscodes im Fahrzeugschein und auf den Prüfplaketten der Kennzeichen sowie der neue Personalausweis sollen das möglich machen. Weitere Zulassungsverfahren, etwa beim Kauf und Verkauf von Fahrzeugen, sind angedacht. [foto id=“494439″ size=“small“ position=“left“]In einigen Bundesländern gilt die Regelung schon: Autofahrer dürfen ab Januar 2015 bundesweit bei einem Umzug ihr Kennzeichen mitnehmen. Auf die Kfz-Versicherung wirkt sich das nicht aus, da die Tarife weiter vom Wohnort abhängen.

Club betreut über 112 000 Mitglieder

Der Club hat seinen Sitz im fränkischen Bad Windsheim, betreut aktuell über 112 000 Mitglieder, verfügt über eine eigene Notrufzentrale und 1400 Pannenhelfer allein in Deutschland. Im europäischen Ausland arbeitet er dort etablierten Assisteuren und Versicherern zusammen. Neben Schutzbriefleistungen und Unterstützung durch einen speziellen Clubhilfe-Fonds bietet er verschiedene touristische Leistungen an. Als Gründungsmitglied des Verbandes Europäischer Automobilclubs engagiert er sich zudem aktiv in Fragen der Verkehrspolitik und Verkehrssicherheit. Auch gibt er die Zeitschrift „Auto & Reise“ heraus. /Quelle: ARCD/Fotos: VW/Volvo/Grebe/Archiv

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