Wie Scanner den Autobau verbessern
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Copyright: Fraunhofer IFF / Andreas Süß

Wenn es um die Automatisierung und Vereinfachung von Arbeitsprozessen geht, ist die Automobilindustrie schon immer als Vorreiter mit dabei – sei es die erste Fließbandproduktion bei Ford vor mehr als 100 Jahren oder die Digitalisierung der Produktion heute. Forscher des Fraunhofer-Instituts für Fabrikbetrieb und -automatisierung IFF in Magdeburg haben nun ein System entwickelt und getestet, das die Produktions- und Logistikprozesse für Industrie 4.0 fit macht.

Bauteile besser zuordnen

Sogenannte RFID-Systeme bestehen aus dem RFID-Tag am Bauteil sowie einem Scanner, der die Informationen berührungslos ausliest. In einem ersten Schritt haben die Forscher in Kooperation mit Mercedes-Benz Vans untersucht, welche der zahlreichen Bauteile eines Fahrzeugs am besten geeignet sind. Für die weiteren Entwicklungen haben sie sich dann auf Spiegel und Sitze konzentriert. Der Vorteil ist, dass die Nummer des RFID-Tags zahlreiche Informationen liefert, etwa in welches Fahrzeug der Spiegel eingebaut werden soll. Die RFID-Tags können über einen Scanner auch dann erfasst werden, wenn die Teile bereits eingebaut sind. Für die Produktion bedeutet das, dass zwischendurch überprüft werden kann, ob alle Bauteile dort sind, wo sie hingehören. Das erhöhe die Transparenz und die Sicherheit.

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