Wie verlässlich ist die HU? – Prüfingenieure im Test
Wie verlässlich ist die HU? – Prüfingenieure im Test Bilder

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Für gewöhnlich obliegt es den Überwachungsorganisationen, Checks vorzunehmen. Ist eine neue HU-Plakette am Auto fällig, werden sie bei der gesetzlich vorgeschriebenen Hauptuntersuchung aktiv. Jetzt drehte „Servicezeit: Mobil“ vom WDR den Spieß um und checkte einmal das wache Auge der Prüfingenieure der drei großen Überwachungsorganisationen TÜV, Dekra und GTÜ.

Testobjekt war ein 14 Jahre alter Ford Escort, der auf den ersten Blick noch einen guten Eindruck machte, unter dem Blech jedoch zehn zum Teil gravierende Mängel aufwies – bis hin zur kompletten Durchrostung der Schweller.

Testziel waren Fehlererkennung, Service und Kundenzufriedenheit. Hier punktete die GTÜ und ging als klarer Sieger durchs Ziel. Ohne Wartezeit kam der Tester mit seinem Wagen sofort an die Reihe. Nach kurzer, intensiver Begutachtung des Fahrzeugs stand für den Prüfingenieur fest, dass dieses Auto auf gar keinen Fall die Hauptuntersuchung schaffen würde. Er verzichtete auf eine weitergehende Untersuchung – und das Entgeld.

Zur Nummer 1 in der Kundenzufriedenheit brachten es die Stuttgarter bereits 2008 beim „Kundenmonitor Deutschland“. Der Prüf- und Sachverständigenorganisation wurden die besten Leistungen und der beste Service aller Überwachungsorganisationen bescheinigt.

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Gast auto.de

Juli 15, 2010 um 10:52 pm Uhr

Hallo also GTÜ ist das letzte ,haben einen wagen gekauft der vor 3 montaten neuen tüv bei GTÜ bekommen hat und er ist komplett an beiden Schwellern und am Unterboden durchgerostet,so das er nie hätte Tüv bekommen hätte normaler weise.Einem Freund ist das selbe mit GTÜ passiert Auto war komplett verkehrsunsicher.

Gast auto.de

Oktober 19, 2009 um 8:10 pm Uhr

Hallo, ich glaube auch, dass ist eine Werbung für die GTÜ. Der Test ist für mich überhaupt nicht glaubwürdig. Der Prüfer hat den "Braten" gerochen, d.h. er hat gemerkt, dass das ein Testfahrzeug ist. Die kleinen Prüforganisationen, wie GTÜ und KÜS, die arbeiten ausschließlich auf Provision. Da zählt jeder Kunde. Wie vorhin schon mal erwähnt: Ich würde niemals ein Gebrauchten kaufen, wo die GTÜ die HU gemacht hat. Und zu den anderen Kommentaren: War in den letzten Jahren schon einer mal beim TÜV? Die Qualität war schon immer gut und auch die Freundlichkeit ist nicht mehr zu übersehen. Mfg ein Insider

Gast auto.de

Oktober 16, 2009 um 11:29 pm Uhr

Um ein aussagekräftiges Urteil über die Qualität bundesweit vertretener Organisationen abgeben zu können, reicht der Test einer einzigen Prüfstelle sicherlich nicht aus. Ich besitze selbst mehrere Autos, die ich im Laufe von nahezu dreißig Jahren sowohl bei TÜV, Dekra, GTÜ und auch in Autowerkstätten zur Hauptuntersuchung vorgeführt habe. Auffällig war jedenfalls, dass das Prüfergebnis nicht nur von der Sachkompetenz sondern teilweise auch von der momentanen Laune des Prüfers abhing. Dabei beeinflusste natürlich auch mein Verhalten dem Prüfer gegenüber dessen Entscheidungen. Man sollte sich immer darüber im Klaren sein, dass der Prüfer das Auto auf folgenschwere Mängel zur Sicherheit des Autofahrers untersucht und nicht, um den Kunden zu ärgern. Pflichtvergessene Prüfer gibt es in jedem Beruf genauso wie übertriebene Spitzfindigkeiten. Auch ich habe schon sogenannte "stumme" Prüfer erlebt, die aber jedesmal gesprächsbereit und erklärungswillig wurden, wenn man ihnen freundlich ohne jegliche Aggression begegnete. Was ich jedoch auf jeden Fall bestätigen kann, ist die Tatsache, dass die Prüfer aller GTÜ – Prüfstellen, die ich aufgesucht habe, sich von allen drei Organisationen die meiste Zeit zum Erklären der vorgefundenen Mängel genommen haben. Keiner sollte sich scheuen, die Prüfer, die ja immerhin erfahrene Maschinenbauingenieure sind, um Rat und Hilfe zu bitten. Mir hat jedenfalls bis heute noch kein einziger Prüfer diese Hilfe versagt.

Gast auto.de

Oktober 16, 2009 um 10:39 pm Uhr

Ich komme aus dem Großraum Kiel und kann eines bestätigen: Der Service ist bei der GTÜ am besten. Ich habe 4 eigene Autos, die alle unterschiedlich zur HU müssen. Gerne probiere ich zwischendurch immer mal einen anderen Prüfstützpunkt anderer Organisationen aus. Und: Dekra und TÜV sind einfach denkbar unfreundlich und fühlen sich als "Götter". Häufig gibt’s kommentarlos einfach den Mängelbericht in die Hand gedrückt und das war’s. Bei Mitarbeitern der GTÜ wird jeder Mängel gezeigt, besprochen und dazu gibt’s auch mal sinnvolle Tipps, wie und wo man einen Mängel am Besten beheben kann, bei TÜV und Dekra? Fehlanzeige!
Aber mit einem Ford Escort einen "HU-Test" durchzuführen ist in der Tat etwas lächerlich. Die jüngsten Autos dieser Gattung sind aus 1996/1997 und meistens totale Ruinen im Unterbodenbereich. Interessant wäre es tatsächlich gewesen mehrere Autos zu nehmen und dabei auch welche mit versteckteren Mängeln wie z.B. einen Mercedes W124 mit durchgerosteten Hinterachsaufnahmen (sieht man nicht so ohne Weiteres) oder einen gepflegten 2001er Twingo, bei dem nur der Vorderachshilfsrahmen von oben (!) durchgegammelt ist…

Gast auto.de

Oktober 16, 2009 um 1:46 pm Uhr

Das ist doch ein Witz wenn die GTÜ gewinner ist!!
eine Bekannte hatte sich ein Auto ersteigert was Frisch TÜV bekommen hat von der GTÜ mit: durch Rostung, Handbremmse voll gezogen nix! Auspuff von vorn bis hinten loch an loch. Auf meine Frage wie viel Geld sie in den KFZ Brief gelegt haben bekamm ich haus und hof verbot und der GTÜ Prüfer würde sich noch bei mir melden, hat er sich aber bis heute nicht warum wohl?
Mfg.

Gast auto.de

Oktober 16, 2009 um 11:52 am Uhr

Habe mir kürzlich einen Gebrauchtwagen gekauft, der 1Woche zufür die HU bei GTÜ in Brakel bekam: Die Bremsen vorn und hinten waren Schrott. Belagstärke gegen 0. Verschleissanzeige leuchtete schon. Ein Handbremsseil fest. Die Differenz der Bremswerte fatal falsch interpretiert. Waschanlage o.F. Hinterachslager verschlissen, sodass 120kmh nur mit Angst möglich war. Sonst nur Kleinigkeiten. Wozu also die HU? Das sind die Besten? Etwas Toleranz ist ja OK und gewünscht.
Aber doch nicht an den Bremsen und Achslagern.
MfG H. Herrmann

Gast auto.de

Oktober 16, 2009 um 9:00 am Uhr

Der Artikel klingt ehr wie Werbung für GTU.
Was haben die Mitbewerber denn falsch gemacht, um nicht auf Platz 1 zu kommen?
Haben sie etwa die Mängel nicht erkannt?
Ein Test mit genau einer Stichprobe? Meint ihr das ernst?

MfG

David

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