Yamaha siegte und stürzte: Rossis Feier und Lorenzos Leiden

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(motorsport-magazin.com) Direkt nach dem WM-Titel siedle er den Sieg in Mugello an, musste Valentino Rossi nach seinem Heimsieg am Sonntag zugeben. Wie ein Traum sei es gewesen. "Es gibt keine Möglichkeit, um das Gefühl zu beschreiben, dass ich auf dem Podest habe, wenn ich hier vor allen meinen Fans stehe und ich bin so glücklich, dass ich heute wieder einmal gewinnen konnte", erklärte er. Er gestand aber, dass er doch einiges an Druck gespürt habe, den siebten Sieg zu holen und dass es gelang, sei eine große Erleichterung gewesen. "Ich wollte niemanden enttäuschen", meinte er dazu nur. Das Wochenende war aber auch für den siebenfachen Weltmeister nicht einfach gewesen, da das schlechte Wetter die Trainingszeit doch stark verkürzt hatte. "Meine Crew hat mit der M1 aber tolle Arbeit geleistet und sie war heute wundervoll. Sobald ich vorne war, konnte ich eine Lücke aufmachen, am Ende war es dann allerdings sehr warm und schwer zu fahren."

Mit Nachlassen war aber nichts, denn Casey Stoner machte hinter ihm weiter Druck. Heran kam der Australier dadurch nicht mehr und Rossi konnte sich deswegen auch darüber freuen, derjenige zu sein, der Bridgestone den ersten Sieg in Mugello brachte. "Sie haben heute tolle Arbeit gemacht, denn mein Reifen war von Anfang bis Ende gleich. Es war ein fantastischer Tag. Das ist immer einer der schönsten Momente des Jahres für mich und jetzt haben wir auch die Lücke in der WM ein wenig vergrößert, also könnte es nicht besser sein. Ich würde nach diesem Wochenende gerne fünf Tage ins Bett gehen, aber wir müssen gleich nach Barcelona", erklärte Rossi. Team Manager Davide Brivio lobte das ganze Team dafür, dass es dem Druck von außen wegen des siebten Sieges standgehalten hatte und Rossis Leistung konnte er ohnehin kaum beschreiben. "Es ist wundervoll, wenn er so in Mugello fährt und es scheint, dass ihn hier niemand stoppen kann."

Weniger Begeisterung herrschte bei Jorge Lorenzo und seiner Crew, nachdem der Spanier ausgefallen war. Denn er hatte sich trotz der Probleme vor dem Rennen doch recht zuversichtlich gefühlt und glaubte, dass ein Podestplatz in Reichweite gewesen wäre. "Ich kann mich nur bei meinem Team und meinen Fans entschuldigen; es war mein Fehler. Ich hätte nicht versuchen sollen, Dovizioso in dieser Kurve zu überholen. Das war nicht der richtige Ort und ich werde daraus lernen. Wegen meines mentalen Zustands mache ich mir aber keine Sorgen und bin auf Catalunya konzentriert", erzählte Lorenzo. Und es war ihm auch ganz recht, dass es nur fünf Tage bis zu seinem nächsten Heimrennen dauert, da er dann nicht so viel Zeit zum nachdenken hat, sondern bald wieder im Sattel sitzt.

"Ich China haben wir ein paar Änderungen an der Maschine gemacht, durch die ich in meiner Verfassung besser fahren kann und vielleicht war das Setup seitdem nicht mehr ganz richtig. Wir wissen jetzt aber, wo das Problem ist. Gratulation an Rossi, er war heute der Beste", meinte Lorenzo noch. Daniele Romagnoli war aufgrund des Ausgangs des Wochenendes doch ein wenig enttäuscht. Es störte ihn, dass das Setup einfach nicht gut genug verbessert wurde. "Im Warm-up haben wir aber ein paar Änderungen gemacht und Jorge schien während der ersten Runden eine bessere Pace zu haben als das ganze restliche Wochenende. Es ist schade, dass er gestürzt ist, aber so etwas passiert", sagte der Team Manager. Für Barcelona wollte er nun die Daten des Wochenendes studieren, damit das Setup dort dann passt.

adrivo Sportpresse GmbH

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