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110 Jahre Renault Motoren: Formel 1-Weltmeister begann mit zwei Zylindern
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Als Firmengründer Louis Renault vor 110 Jahren seinen ersten Zweizylindermotor mit 1,7 Liter Hubraum baute, wollte er lediglich seine Automobile mit eigenen Motoren ausrüsten.

Dass er damit eine Tradition wegweisender Innovationen im Motorenbau für die Serie und den Motorsport begründete, zeigte sich in der folgenden Historie. Schon 1907 folgte das wohl für alle Zeiten hubraumstärkste Pkw-Triebwerk der Marke: ein Reihensechszylinder mit 9,5 Liter Hubvolumen. Weiteres Bespiel ist der legendäre R16 der 60er Jahre, der das erste Renault Triebwerk in Vollaluminium-Bauweise unter der Haube trägt.

1977 stürmt Renault mit einer friedlichen französischen Revolution die Bastion Formel 1. Das damals neu gegründete Werksteam startet als erster Wettbewerber in der Königsklasse des Motorsports mit einem Turboaggregat. 1979 folgt der erste Formel-1-Sieg für einen Turbo. Auch in der Serie erweist sich Renault als Turbopionier und trägt dort ab 1980 in allen Klassen vom Kleinwagen R5 bis zur Alpine zur Verbreitung der Technik bei.

Heute ist Renault in der Formel 1 der führende Motorenpartner und kann auf bisher zehn Weltmeistertitel verweisen. In dieser Saison 2012 fahren vier Rennställe mit dem RS27-Achtzylinder von Renault Sport F1. Neben dem zweifachen Weltmeisterteam Red Bull Racing Renault mit Fahrerweltmeister Sebastian Vettel sammeln auch Lotus, Caterham und Williams mit der treibenden Kraft aus Frankreich Punkte in der WM.

Und die Serienautos? Die aktuellen Downsizing-Triebwerke „Energy“ arbeiten mit ähnlich hohem Wirkungsgrad. So begnügt sich der Mégane dCi 110 eco2-Diesel mit 3,5 Liter Kraftstoff für 100 km.

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