125 Jahre Automobil – Die schönen Autos der dreißiger Jahre
125 Jahre Automobil - Die schönen Autos der dreißiger Jahre Bilder

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Die Bugattis der dreißiger Jahre dienen als Inspiration für den aktuellen Veyron Bilder

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Der Prototyp des Bugatti 57 Bilder

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Ein Alfa 6 C 2300 Mille Miglia von 1938 Bilder

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Eine zeitgenössische Werbung für den BMW 328 Bilder

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Der BMW 328 1940 in Brescia bei der Mille Miglia Bilder

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Ein BMW 328 bei einer historischen Rallye Bilder

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Das Gesicht des Horch 853 Bilder

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Bernd Rosemeyer und sein von Erdmann & Rossi karossierter Horch 853 Bilder

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Der Horch 853 beim Tanken des damals üblichen Benzin-Benzol-Gemischs Bilder

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Die eindrucksvolle Kühlermaske des Mercedes-Benz 540 K Bilder

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Das Mercedes-Benz 540 K Cabriolet B ist statischer gezeichnet als der Spezial-Roadster Bilder

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Der Mercedes-Benz 540 K Spezial-Roadster gilt als eines der schönsten Autos überhaupt Bilder

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Diskussionen mit Autodesignern über die verschiedenen Epochen und Entwicklungsschritte gipfeln nicht selten in einer Aussage: Die schönsten Modelle sind in den dreißiger und sechziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts entstanden. Ein Blick in die Verkaufskataloge jener Jahre bestätigt dieses Gefühl: In den „Dreißigern“ führten Ästhetik und technische Weiterentwicklung zu einer nicht selten mitreißenden Gesamtgestaltung des Fahrzeugs – heute empfinden Menschen diese Schöpfungen durchaus als „Kunst auf Rädern“.

Sportwagen und Coupés

Sportwagen und Coupés aus den Jahren 1930 bis 1939 profitierten von dem ab Mitte der 20er Jahre spürbaren Trend zum leistungsfähigen Wagen mit niedrigem Schwerpunkt, langer Motorhaube und voluminöseren Reifen. Vorreiter dieser [foto id=“344828″ size=“small“ position=“left“]Entwicklung waren beispielsweise der Mercedes S (26/120/180) aus dem Jahre 1927 oder der Bentley Speed Six von 1929.

Einer der bedeutendsten Klassiker dieser Epoche

Mercedes-Benz schuf mit dem 540 K einen der bedeutendsten Klassiker dieser Epoche. Entstanden 1936 aus der seit 1934 erhältlichen Baureihe 500 K, mobilisierte der Achtzylinder-Reihenmotor bei eingeschaltetem Kompressor aus 5,4 Litern Hubraum 132 kW/180 PS. 319 Exemplare entstanden als Roadster oder in Cabriolet-Ausführung. Hermann Ahrens, seit 1932 Leiter der Stilistik-Abteilung, etabliert die als „Sindelfinger Karosserie“ bekannte Designrichtung. Besonders der Spezial-Roadster mit seinen schwungvollen Kotflügel-Formen wurde zum Inbegriff des luxuriösen Kompressor-Sportwagens seiner Zeit.[foto id=“344829″ size=“small“ position=“right“]

Das Spitzenprodukt der Auto Union

Ein Rivale, der es auch in Sachen Imagefaktor mit dem schwäbischen 540 K aufnehmen konnte, war der Horch 853, das Spitzenprodukt der Auto Union. Rennfahrer Bernd Rosemeyer fuhr eine von dem Berliner Karossier Erdmann & Rossi geschaffene Coupé-Variante, die als „Manuela“ bekannt wurde. Der Fünfliter-Achtzylinder leistete 88 kW/120 PS. Im Horch-Werk Zwickau entstanden zwischen 1935 und 1940 1.023 Sportcabriolets, Coupés und Fahrgestelle des Typs 853.

Lesen Sie weiter auf Seite 2: Einen Roadster, der auch im Rennsport für Furore sorgte; Ein innovativer Ansatz; Futuristischste Kreation der 30er Jahre

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Einen Roadster, der auch im Rennsport für Furore sorgte

Einen Roadster, der auch im Rennsport für Furore sorgte, stellte BMW 1936 vor. Der 328 avancierte im Juni 1936 durch seinen triumphalen Einstand auf dem Nürburgring zum Ideal des eher „schlanken“ Sportwagens schlechthin. Denn er brachte moderate 830 kg auf die Waage, sein wegweisender Reihen-Sechszylindermotor aber leistete immerhin 59 [foto id=“344831″ size=“small“ position=“left“]kW/80 PS. Das reichte für 155 km/h Höchstgeschwindigkeit. Zwischen 1936 und 1940 entstanden 464 Exemplare. Legendär auch die Sonderanfertigungen für die Mille Miglia 1940. Der BMW 328 setzte konsequent auf Aerodynamik, Leichtbau und einen Zweiliter-Motor, der in Wettbewerbstrimm bis zu 81 kW/110 PS leistete.

Ein innovativer Ansatz

Zwei Jahre, bevor der BMW 328 Roadster die Automobilbühne betrat, zeigte Alfa-Romeo 1934 den von Vittorio Jano konstruierten und stilistisch harmonisch gestalteten 6 C 2300. Der Reihen-Sechszylindermotor mit Aluminium-Zylinderkopf und zwei obenliegenden Nockenwellen (Leistungswerte zwischen 51 kW/70 PS und 70 kW/95 PS) stand für einen innovativen Ansatz. Gleiches gilt beim Fahrwerk für die ab 1935 beim 6 C 2300 B verwendete Einzelradaufhängung.[foto id=“344832″ size=“small“ position=“left“]

Futuristischste Kreation der 30er Jahre

Als vielleicht futuristischste Kreation der 30er Jahre machte der Bugatti 57 SC Atlantic bereits bei seinem Debüt 1935 Furore. Konzipiert von Jean Bugatti, dem Sohn von Firmengründer Ettore, ging der Atlantic einen Sonderweg im Design: Das Coupé wartet mit einer von der Motorhaube über das fein geschwungene Dach bis zum Heckabschluss durchgehenden Schweißnaht auf. Angetrieben wurde der Atlantic von einem 3,3 Liter-Reihenachtzylinder-Motor mit dank Kompressor mehr als über 147 kW200 PS. Die Aluminium-Karosserie ruhte auf einem Stahlrahmen. Lediglich vier Exemplare entstanden – im Jahr 2010 wurde ein neuer Auktions-Rekordpreis mit 30 Millionen Dollar erzielt.

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