125 Jahre Automobilität – Aller Anfang ist schwer
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Peugeot Dampfwagen von 1889 Bilder

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Benz Patentwagen von 1886 Bilder

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Aller Anfang ist er - die Motorkutsche von Daimler Bilder

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Keine andere Erfindung setzte die Welt so in Bewegung wie der Automotor. Am 29. Januar 1886 brachte er mit dem Benz-Patentwagen eine Entwicklung in Gang, die uns auch morgen noch in Schwung halten wird. Der Automotor bringt in unterschiedlichen Konstruktionen seit 125 Jahren das Rad ins Rollen und die Tüftler ins Grübeln: Welcher Antrieb ist ein Geniestreich, welches Motorenkonzept nur kuriose Spinnerei? Ob Top oder Flop zeigt sich oft erst beim Blick in den Rückspiegel.

 

Offiziell begonnen hatte alles 1886 mit dem leichten Viertakt-Benzinmotor im Dreirad von Carl Benz und mit einem im selben Jahr von Gottlieb Daimler und Motorenentwickler Wilhelm Maybach präsentierten Einzylinder-Benziner in einer klassischen Kutschkonstruktion. Bis sich die nach dem genialen Motorenerfinder Nikolaus Otto benannten Verbrennungsmaschinen endgültig durchsetzten, sollten allerdings Jahrzehnte vergehen. So waren unter den Bewerbern für den 1894 in Frankreich ausgetragenen ersten automobilen Langstreckenwettbewerb durch Federtriebwerke, Wasserkraft, Pressluft, Dampf, Gas, Elektrizität und Benzinmotoren angetriebene Fahrzeuge.

Schnellster war ein De-Dion-Bouton-Dampfwagen, Sieger wurden aber Peugeot- und Panhard-Levassor-Benziner, weil die Punkte Handlichkeit und Fahrtkosten bei der Bewertung berücksichtigt wurden. Auch das erste offizielle Automobilrennen der Welt, die 1895 ausgetragene Wettfahrt Paris-Bordeaux-Paris, setzte Zeichen in der Konkurrenz der Antriebssysteme: Sieger wurde ein Levassor mit Ottomotor, der Dampfwagen-Herausforderer von De-Dion-Bouton landete abgeschlagen auf Platz neun. Zu oft hatte er Wasser nachtanken müssen[foto id=“340433″ size=“small“ position=“right“]

Bei Rekordfahrten und in den Zulassungsstatistiken lagen Dampf- und Elektroautos allerdings weiter vorn. So durchbrach der belgische Rennfahrer Camille Jenatzy 1899 als erster Mensch die „Schallmauer“ von 100 km/h mit einem Elektro-Monoposto. Als Motor nutzte er ein Aggregat wie es sonst in Pariser Taxis verbreitet war. In den USA gab es bis zum ersten Weltkrieg über 100 Dampfwagenhersteller, weltweit erfolgreich waren vor allem die Brüder Stanley. Verdrängt wurden die Dampf- und Batteriefahrzeuge erst durch den Siegeszug des kostengünstigen Fließbandautomobils mit dem Ford Model T als Vorreiter.

Es war zugleich der endgültige Durchbruch für die motorentechnischen Überväter des Automobils: Nikolaus Otto und Rudolf Diesel.

 

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