Mercedes-Benz

30 Jahre Mercedes S-Klasse W 126: Ein guter Stern wird Oldtimer

30 Jahre Mercedes S-Klasse W 126: Ein guter Stern wird Oldtimer Bilder

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Mit der zweiten Generation der S-Klasse von Mercedes-Benz ist vor 30 Jahren die erfolgreichste Oberklasselimousine in der Unternehmensgeschichte auf die Straßen der Republik gerollt. Knapp 900 000 Fahrzeuge wurden bis zum offiziellen Produktionsende 1991 gefertigt. Alle waren Inbegriff solider Wertarbeit und moderner Technologieträger in einem. In diesen Tagen erreichen nun die ersten Modelle den Oldtimerstatus und damit die begehrte ‚H-Zulassung‘. Zeit für einen Blick zurück.

Zahlen wie aus einer anderen Welt

Man muss sehr weit zurückblicken, begannen doch die ersten Entwicklungsarbeiten bereits im Herbst 1971 – zu diesem Zeitpunkt war noch nicht einmal die barock gezeichnete Vorgängerversion W 116 auf dem Markt. Man gab sich eben Mühe mit diesem Wagen, auch wenn man kaum geahnt haben dürfte, dass der 126er am Ende mehr als [foto id=“305952″ size=“small“ position=“right“]zwölf Jahre lang vom Band laufen sollte. Angesichts heutiger Modellhektik wirken solche Zahlen wie aus einer anderen Welt.

Entwicklung

Beeinflusst wurde die Entwicklung vom Ölschock der frühen 70er Jahre: Auch im Luxussegment waren Spritschlucker plötzlich verpönt. Andererseits durfte die S-Klasse auf keinen Fall kleiner oder gar spartanischer werden – ein ‚Downsizing‘ kam für die Entwickler um Bruno Sacco und Werner Breitschwerdt überhaupt nicht in Frage. Dennoch gelang eine mitunter deutliche Absenkung des Fahrzeuggewichts. Am Ende waren je Modell selbst in der Grundausstattung bis zu 280 Kilo abgehungert. Außerdem wurde die Aerodynamik derart verbessert, dass der cW-Wert von 0,36 beim Debüt die Weltbestleistung für Limousinen darstellte.

Eindeutig als Nachfolger des 116er zu erkennen

Zugleich war der 126er eindeutig als Nachfolger des 116er zu erkennen – auch wenn der deutlich reduzierte Chromzierrat manchen Kunden zunächst enttäuschte. Den Erfolg schmälerte dies ebenso wenig wie die 1985 eingeführten Radzierdeckel aus Polyamid, die die bisherigen Edelstahlvarianten ablösten. Die neue Nüchternheit machte sich auch im Luxusbereich bemerkbar. Das Facelift Mitte der 80er-Jahre brachte jedoch auch Änderungen [foto id=“305953″ size=“small“ position=“left“]unter der mächtigen Motorhaube, wo der von einem Vergaser befeuerte Sechszylindermotor von einem Einspritzer mit kleinerem Hubraum abgelöst wurde.

Guter Stern auf schlechten Straßen

Spötter hatten die ursprüngliche Einstiegsvariante ‚280 S‘ mitunter als „Kolonialmodell“ bezeichnet, da sie vor allem in jenen Ländern begehrt war, in denen eine kompliziert anmutende Einspritzanlage die Kundschaft eher abschreckte. Noch heute werden diese Modelle beispielsweise häufig nach Afrika verschifft, wo der 126er gemeinsam mit seinem kleineren Bruder, der Mittelklassebaureihe W 123, tatsächlich als ‚guter Stern auf schlechten Straßen‘ gilt. Alle anderen Modelle des W 126 hatten Einspritzmotoren und das entsprechende Kürzel ‚SE‘ – mit Ausnahme des nur für den Export gebauten 300 SD. Das ‚D‘ steht für Diesel und war fast ausschließlich in Nordamerika zu sehen, während ein potenter V8-Benziner hier wie dort das obere Ende der Skala markierte. Er schöpfte 221 kW/300 PS aus 5,6 Litern Hubraum.

Lesen Sie weiter auf Seite 2: Karosserievarianten; Eingeführten Innovationen; Eine unerwartete Erfolgsgeschichte; Freunde alter Sternenkreuzer

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Karosserievarianten

Angeboten wurde der 126er zunächst als viertürige Limousine, wobei mit Ausnahme der kleinen Motoren auch eine Langversion erhältlich war. Der ‚SEL‘ verdankt seine Modellbezeichnung dem um 140 mm verlängerten Radstand. Das ‚L‘ stand dabei für ‚lang‘ – die Passagiere im Fond wussten den Raumgewinn durchaus zu schätzen. [foto id=“305955″ size=“small“ position=“right“]Im Herbst 1981 wurde zudem das Coupé ‚C126‘ vorgestellt: Es trägt als Modellbezeichnung das Kürzel ‚SEC‘ – und wurde ebenso ein Technologieträger wie die anderen komfortablen Varianten.

Eingeführten Innovationen

Manche beim 126er eingeführten Innovationen hielten erst Jahre später Einzug in andere Fahrzeugklassen. Der ab 1981 erhältliche Airbag ist so ein Beispiel. Die damals noch als „Luftsack“ titulierte Option kostete rund 1 500 DM. 1987 folgten der Beifahrerairbag wie auch die Antriebsschlupfregelung, während der 300 SDL schon wieder auslief. Er war das erste Dieselfahrzeug mit serienmäßigem Partikelfilter.

Eine unerwartete Erfolgsgeschichte

Offiziell geschah der Modellwechsel zum massig wirkenden Nachfolger W 140 im Jahr 1991, wobei noch einige Fahrzeuge in Sonderschutzausführung folgten und eine kleine Reststückzahl in Südafrika montiert wurde. Am Ende war der 126er, von dem alleine 818 066 Limousinen vom Band liefen, eine unerwartete Erfolgsgeschichte, [foto id=“305956″ size=“small“ position=“left“]die längst in der Youngtimer-Szene ihre Fortsetzung findet.

Freunde alter Sternenkreuzer

Wie bereits im Falle des 1976 angelaufenen W 123 kümmern sich Freunde alter Sternenkreuzer längst auch um den großen Bruder. Immerhin ist die überdurchschnittliche Verarbeitungsqualität und der oft pflegliche Umgang mit dem noblen Gefährt die perfekte Grundlage eines langen Autolebens. Auch die kritischen Stimmen, die vor allem dem modernen Kunststoffdesign der gelifteten Version ab 1985 den Oldtimerstatus zunächst verweigerten, verstummen immer mehr. So wird dem W 126 über kurz oder lang ebenso der Zutritt in den Olymp anerkannter Klassiker offen stehen, wie bisher allen S-Klassen der Marke mit dem Stern. Und das wird wohl immer so sein, wenn ein Modell die magische Marke von 30 Jahren erreicht.

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Gast auto.de

Juni 24, 2010 um 11:04 am Uhr

Ja, auch ich hatte einen 126SE und zwar ab 1982 als 280. Er war mir ein guter und verlässlicher Begleiter auf allen Straßen durch Europa. Komfort, Verarbeitung und technische Reife waren die herausragenden Merkmale dieses Fahrzeuges. Ich schaue heut noch mit ein wenig Wehmut hinter einem SE her, wenn einer, noch in gepflegtem Zustand, vorbeifährt. Von dieser Gesamtqualität des Fahrzeuges hat sich Mercedes längst verabschiedet und wird sie auch nicht wieder erreichen. Ich kann hier aus vergleichender Erfahrung sprechen!

Sei ein Partner au der Staße, immer…..

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