Alfa Romeo

40 Jahre Alfetta mit Transaxle-Bauweise
40 Jahre Alfetta mit Transaxle-Bauweise Bilder

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Die Alfetta von Alfa Romeo, eine sportliche Limousine mit fortschrittlicher Technik, debütierte 1972. Bei ihrer sogenannten „Transaxle-Bauweise“ ist das Getriebe für eine optimale Gewichtsverteilung an der Hinterachse angeordnet.

Als Alfa Romeo vor 40 Jahren die Limousine mit dem Namen Alfetta auf den Markt brachte, waren die herausragenden Motorsporterfolge eines früheren Modells mit gleicher Bezeichnung noch gegenwärtiger als heute. Der 1972 vorgestellte, sportliche Viertürer mit der ruhmreichen Kennung überzeugte damals mit ausgezeichneten Handlingeigenschaften. Dafür sorgten das aufwendige Fahrwerk mit Dreiecks-Querlenkern vorn, DeDion-Hinterachse sowie einer ausgewogenen Gewichtsverteilung.

Dafür hatte Alfa Romeo eine Antriebsanordnung gewählt, bei der sich Getriebe, Kupplung und Differential im Bereich der Hinterachse befanden. Diese Anordnung der Antriebskomponenten trägt die Bezeichnung „Transaxle“. Mit einem Leergewicht von 1080 Kilogramm war der 90 kW/122 PS starke Wagen mit 1,8-Liter-Motor gut motorisiert: Er erreichte 185 km/h Spitzengeschwindigkeit und eine Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in 10,5 Sekunden.

Das Transaxle-Prinzip verfolgten die Mailänder Autobauer auch nach der Alfetta weiter, ungeachtet der technischen Probleme und mechanischen Unzulänglichkeiten. So erschien 1974 der Alfa 90 mit einer vergleichbaren Anordnung der Bauteile. Die kleinere Giulietta ab 1977 nutze ebenfalls die Transaxle-Bauweise, ebenso der Alfa 75 ab 1985 und die Sportfahrzeuge SZ sowie RZ. Zuletzt fand sich das Prinzip beim 331 kW/450 PS starken Modell 8C Competizione.

Nach der Alfetta-Limousine entwickelte Alfa Romeo auf gleicher Basis das Coupé Alfetta GTV, das 1974 auf den Markt kam und zwölf Jahre lang im Angebot blieb. Für die Alfetta gab es weitere Motoren mit 1,6 und 2,0 Litern Hubraum, 1979 wagten die Italiener den Einbau eines Zweiliter-Vierzylinder-Turbodiesel mit 60 kW/82 PS. 1984 verließ die letzte Alfetta-Limousine das Werk im Mailänder Vorort Arese, exakt 478 812 dieser Viertürer wurden gebaut. Damit war die Alfetta eine der erfolgreichsten Limousinen in der Geschichte von Alfa Romeo. Die Alfetta GTV blieb bis 1986 in Produktion.

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