ACE: Weniger Autobahnbaustellen – Staus bleiben
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Die Zahl der Autobahnbaustellen ist bereits vor dem Ende der Sommerferien zurückgegangen. Doch die durch Baustellen verursachten Verkehrsbehinderungen werden vorerst unvermindert andauern. Nach Einschätzung des Auto Club Europa (ACE) bleibt den Autofahrern das erhöhte Staurisiko voll erhalten. Wie der Club in seinem jüngsten Baustellenbericht mitteilte, sind derzeit 512 Baustellen eingerichtet, das sind 32 weniger als noch vor drei Wochen.

Auf einer Strecke von insgesamt immer noch 1.879 Kilometern müssen sich Kraftfahrer derzeit durch verengte Fahrstreifen quälen. Vor knapp einem Jahr zählte der ACE 502 Autobahnbaustellen, zehn weniger als heute. Der Anteil von Baustellen am gesamten Autobahnnetz beträgt derzeit – beide Richtungsfahrbahnen eingerechnet – 7,63 Prozent, vor einem Jahr waren es 7,11 Prozent.

An den Engstellen im Bereich von Autobahnbaustellen entwickeln sich täglich zusammengenommen mehr als 300 Kilometer lange Staus, schätzt der ACE. Der ACE forderte die Straßenbaubehörden auf, ihr Baustellenmanagement weiter zu optimieren und den Katalog der Baumaßnahmen auf dem Laufen zu halten. Mitunter würden Behörden noch Baustellen in ihren Listen führen, die zwischenzeitlich längst geräumt seien, kritisierte der Club.

Nach Darstellung des ACE verfügt Deutschland als starker Wirtschaftsstandort und als wichtiges Transitland über ein alles in allem gutes Autobahnnetz. Wer wolle, dass das so bleibe, müsse die Infrastruktur erhalten und bei unabweisbarem Bedarf ausbauen, so der Club. Daher sollten Kraftfahrer Verständnis für Bauarbeiten aufbringen und zeitweise Verkehrsbehinderungen gelassen hinnehmen.

Der ACE rät, im Bereich verengter Fahrstreifen generell versetzt zu fahren und das dort vorgeschriebene Überholverbot sowie das Tempolimit zu beachten. Der linke Fahrstreifen darf laut ACE streng rechtlich gesehen nur von solchen Fahrzeugen genutzt werden, die das für dort angeordnete limitierte Breitenmaß (Zeichen 264) nicht überschreiten. Maßgebend hierfür ist nicht die in den Fahrzeugpapieren vermerkte Fahrzeugbreite, sondern die tatsächliche Breite, die sich durch die Hinzurechnung der Außenrückspiegel ergibt. Wer gegen diese Regel verstößt, muss bei Verkehrskontrollen mit einer Verwarnung in Höhe von 20 Euro rechnen, warnt der ACE.

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