ADAC kritisiert untaugliche Klimaschutzpolitik des UBA
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Die jüngsten Klimaschutzempfehlungen des Umweltbundesamtes können nach Ansicht des ADAC keinen sinnvollen Beitrag zur Senkung der Treibhausgase leisten. „Wer die Pendlerpauschale abschaffen, die Maut ausweiten und ein Tempolimit auf Autobahnen einführen will, dient damit nicht spürbar der Umwelt, sondern sorgt lediglich für eine Verteuerung der Mobilität“, kritisiert Ulrich Klaus Becker, ADAC-Vizepräsident für Verkehr.

Das Umweltbundesamt hatte empfohlen, die Pendlerpauschale abzuschaffen, ein Tempolimit von 120 Stundenkilometern auf Autobahnen einzuführen sowie die Lkw-Maut auf das gesamte Straßennetz auszuweiten. Ziel sei eine Senkung der Treibhausgase um 43 Prozent bis zum Jahre 2020.

Laut ADAC würde ein Tempolimit von 120 km/h den gesamten CO2-Ausstoß der Pkws lediglich um zwei Prozent reduzieren. Die Ausweitung der Lkw-Maut auf das gesamte Straßennetz sei nach Ansicht des Klubs nicht sinnvoll. Mehrkosten für die Spediteure würden einfach auf die Verbraucher umgelegt. Eine Verlagerung des Verkehrs von der Straße auf die Schiene sei dadurch ohnehin nicht zu erwarten. Zusätzlich würden die bei der Maut anfallenden Erhebungs- und Kontrollkosten deutlich steigen und somit den Erlös aus der Lkw-Gebühr entsprechend schmälern.

Für völlig abwegig hält der ADAC die Empfehlung, die Pendlerpauschale abzuschaffen. Becker: „Dieser Vorschlag ist ein Griff in die verkehrspolitische Mottenkiste. Das Umweltbundesamt sollte begreifen, dass die volkswirtschaftlich erwünschte Flexibilität und Mobilität von Arbeitnehmern beim Wegfall der Pauschale bestraft würde.“

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Gast auto.de

Oktober 25, 2009 um 3:17 pm Uhr

Wenn es auch immer wieder Diskutiert wird die PKW – Maut kommt 2012.Die LKW – Maut wurde von der EU nur zugelassen weil die dahmalige Regierung der Deutschen zugesichert hat ab 2012 PKW-Maut einzuführen.Die gesammten Medien scheinen Ihre Eigenen Berichte nicht zu Lesen.Denn "se show must go on "

Gast auto.de

Oktober 25, 2009 um 2:41 am Uhr

Es ist seit Jahrtausenden immer das Gleiche: Macht verdirbt den Charakter. Und genau dieses trifft doch auf den grössten Teil aller Politiker zu. Leute, die in jungen Jahren vernüftige und kritische Ansichten vertraten, sind durch ihre Geldgier (sogenannte Beraterverträge) nach Millionen weit abgerückt von vernünftigen Entscheidungen. Kaum ein Politiker ist noch unabhängig und fungiert nur noch als Marionette der Industrie. Wie sonst ist es zu erklären, dass diese Volksvertreter in öffentlichen Podiumsdiskussionen wirklich vernünftige und intelligente Äusserungen tätigen und anschliessend im Bundestag bei Gesetzesabstimmungen über das selbe Thema mit ihrer Argumentation wie hirnlose Idioten agieren?
Eine Lkw Maut auf Autobahnen ist sinnvoll, da die Lkw’s aufgrund ihres grossen Gewichtes die Autobahnen bei hohen Geschwindigkeiten um mehr als das 100-fache eines Pkw’s beschädigen. Hier ist meines Erachtens die Verlagerung auf die Schiene angebracht, allerdings erst nach Einrichtung einer deutlich besseren Logistik, kürzeren Speditionszeiten und niedrigeren Preisen. Ausserhalb der BAB sind Lkw’s allerdings unverzichtbar, um Güter zu Industrie, Handel und Privatkunden zu transportieren. Warum funktioniert heute nicht mehr, was vor zwanzig Jahren noch reibungslos ablief, nämlich ein dichtes Netz von Güterabfertigungen bei der DB und kurzen Lkw Speditionswegen?
Was ein generelles Tempolimit angeht, kann ich nur sagen, dass individuelle streckenabhängige Geschwindigkeitsregelungen nach notwendiger Optimierung die beste Lösung sein könnte. Es gibt doch für jeden Streckenabschnitt, zwei- oder dreispurig, kurvenreich oder übersichtlich, eng oder weiträumig jeweils immer eine ganz bestimmte Geschwindigkeit, um den Verkehrsfluss zu optimieren. Nun wird immer wieder übersehen, dass Kriechfahrten und Staus, hervorgerufen durch zu schnelles oder zu langsames Fahren, die höchsten Schadstoffemissionen verursachen.
Eine Abschaffung der Pendlerpauschale darf erst dann erfolgen,

Gast auto.de

Oktober 24, 2009 um 2:08 pm Uhr

Die Bundesrepublik ist verschuldet und irgend wie versucht man an Geld zu kommen , also Pendlerpauschale und die gute alte Maut . Es dauert so wie so nicht lange , bis der Autofahrer auch bezahlen muss . Die Maut auf LKW zu legen bringt den Staat überhaupt nichts . Denn dann wird es teurer in den Läden und der kleine Mann kauft noch weniger . Und der Staat hat weniger Mehrwertssteuer im Beutel . Für mich ist das Schwachsinn . Nur Idioten kommen auf eine solche Idee . Gegen die 120 Km/h auf den Autobahnen habe ich nichts . War mal in Italien und da gibt es die Begrenzung von 130 Km/h . Erst hat es mich gestört aber dann war es richtig gut , denn es kam nicht zu Staus . Oder Baustellen gab es kaum dort . Alles läuft etwas ruhiger ab . In Deutschland kann man die Zeit wieder gut machen , nach einem Stau , denn dann kann man schneller fahren . Bei 120 Km/h verbraucht das Auto nicht so viel . Fahre ich schneller , als 120 Km/h , verbraucht mein Auto 2 Liter mehr . Und das wird auch bei den Abgasen nicht anders sein !

Gast auto.de

Oktober 21, 2009 um 11:35 pm Uhr

Natürlich nur mal wieder eine Marotte,unter dem Deckmäntelchen des "Umweltschutzes" den ohnehin schon stark gemolkenen Autofahrern noch mehr Geld aus dem Portemonnaie zu klauen!Im Mittelalter hat man mit solchen Strauchdieben und Wegelagerern kurzen Prozess gemacht!!Mann,wer legt diesen SCHWACHMATEN aus der Politik mal endlich das Handwerk??????????

Gast auto.de

Oktober 21, 2009 um 2:11 pm Uhr

Eine für den ADAC typische Auto-Lobby Äusserung. Deshalb habe ich mich auch von diesem Lobby-Verein abgewendet.
Unabhängig vom Umweltgedanken ist es sehr richtig, dass die Lkw-Maut für den Fernverkehr drastisch erhöht wird. Die Maut muß so hoch sein, dass sich der vollkommen unnötige Transport von z.B. Joghurt und Käse von Bayern nach Schleswig-Holstein und dann wieder zurück (oder ähnliche Reichmachertouren für die Speditionen zwischen Neapel und Stockholm, zwischen Brest und Wladiwostok) nicht mehr rechnet. Dann haben wir weniger LKW-s auf Autobahnen und auf Landstraßen. Wer macht unsere Straßen kaputt? Es gibt nachvollziehbare Untersuchungen, dass die Straßen von einem LKW um ein vielfaches mehr abgenutzt werden als z.B. von Pkw, obwohl der PKW Fahrer relativ höher besteuert wird als der LKW. (eine Gewichtsabhängige Besteuerung wäre hier hilfreich). Und kommen Sie mir dann nicht mit den verlustigen Arbeitplätzen. Zum einen sind diese LKW-Kapitäne ohnehin alle weit unterbezahlt und zum anderen nicht unbedingt in der Mehrzahl deutschstämmig.
Das Gejammere der Spediteure kann man einfach nicht mehr hören.
Es ist doch nur ein Gejammere auf hohem Niveau, und mit einem Geschäftsgebaren und -möglichkeit in der Vergangenheit nicht zu begründen.
Also ADAC, schalte das Hirn ein bevor du dich äusserst!!
GRM
In diesem Zusammenhang ist es auch dringendst erforderlich, dass diese JUST in TIME Krankheit z.B. der Automobilbauer unterbunden wird oder entsprechend mit Abgaben belastet wird.

Gast auto.de

Oktober 21, 2009 um 10:19 am Uhr

Natürlich hat das Bundesamt recht, man sollte den Individualverkehr verbieten, was müssen die Leute auch zur Arbeit fahren.Baut mehr Hochhäuser vor den Fabriktoren, dann gibt es keine Autofahrer mehr. Die Ausdehnung der Maut auf alle Straßen und Verkehrsmittel ist eine tolle Idee um den Staatssäckel zu füllen, was solls zahlt doch der Endverbraucher über höhere Transportpreise.
Wenn eine Geschwindigkeitsbeschränkung auf den BAB was bringen würde, wäre das vielleicht diskussionswürdig, aber wenn es nur mal wieder blinder Aktionismus ist, nein danke. Mein schnellstes Auto ist ein Smart mit 135km/h max.
Wer bezahlt die Mitarbeiter vom Umweltbundesamt überhaupt, sind es meine Steuern die für die diese überbezahlten Beamten raufgehen. Sollte die neue Regierung hier nicht vielleicht Sparpotential sehen?

Emanuel Ebner

Gast auto.de

Oktober 21, 2009 um 10:16 am Uhr

Autofan 21.10.09
Zum erhötem Klimaschutz in unserem kleinen Deutschland ? Gegen die große Weite VR.-China ,Amerika u.s.w.die sich einen" Dreck" scheren um die Abgase!!!
Denn die Luft ist beweglich und bleibt nicht sauber über Deutschland stehen ,wobei wir die verpestete dreckige Luft je nach Wind zurückbekommen.
Denn unsere saubere Luft freut die anderen Länder.Bestimmt wird zum Jahres-
wechsel wieder alles teurer, wie gewohnt. Anstatt Milliarden an Hilfen und Sponser
ungen und Kriegsgebieten auszugeben mehr in die Forschung und neue Ent-
wicklungen der Autos (3liter) zu investieren.Bei 3liter wenig Auspuff ,aber das arme
Öl würde leiden, sowieso zu teuer.Viel Spaß noch mit unserer freizügigen mit
Steuergeldern umgehenden Regierung!! kost ja nix, Ha,Ha,.!

Gast auto.de

Oktober 21, 2009 um 8:55 am Uhr

Als ob die politik am Umweltschutzt interessiert ist. Es wird nur benutzt um den Leuten das Geld aus der Tasche zu klauen.Deutschland ist viel zu klein das mit irgenwelchen Energieersparnissen Einfluss auf die Weltklima haben kann.Nur der Finanzamt kassiert Miliarden.Soll ja auch, aber wenn das Geld in Afganistan ausgegeben wird dann ist der Steuerzahler betrogen-

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