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Alfa Romeo Giulietta steht auf neuer C-Plattform
Alfa Romeo Giulietta steht auf neuer C-Plattform Bilder

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Der Alfa Romeo Giulietta bekommt die neue „Compact“-Plattform. Bilder

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Der Alfa Romeo Giulietta, der ab Mitte Mai 2010 zu Preisen ab 19 900 Euro auf den Markt kommt, ist das erste Modell, das auf der neuen Plattform des Fiat-Konzerns für das C-Segment steht. Die Bodengruppe aus Aluminium und hochfesten Stählen soll große Dynamik mit hohem Fahrkomfort verbinden. So verfügt das Fahrwerk über eine komplett neu konstruierte Radaufhängung und ein Lenksystem der jüngsten Generation.

Die eigentliche Bodengruppe kann in der Mitte und zu den Seiten hin durch mehrere Teile ergänzt werden, ohne dass hierdurch die widerstandsfähigen Chassis-Strukturen an Front und Heck beeinträchtigt werden. Auf diese Weise lässt sich die Plattform mit minimalem Aufwand an unterschiedliche Fahrzeugsegmente anpassen.

„Compact“-Plattform

Die gesamte Struktur der „Compact“-Plattform zeigt sich erheblich steifer und ermöglicht ein agileres Fahrverhalten – ohne gegenüber der Vorgänger-Generation an Gewicht zuzulegen. Sie profitiert vom umfangreichen Einsatz hoch- und höchstfester Stähle, die mehr als 90 Prozent der gesamten Masse ausmachen. Einige der strukturell vor allem im Bereich der klar definierten Deformationszonen besonders geforderten Komponenten bestehen aus warmgeformten, oberflächenvergüteten Stählen.

Leichtbau-Materialien im Einsatz

Für zahlreiche mit der eigentlichen Karosseriestruktur verschraubte Elemente kommen ebenfalls moderne Leichtbau-Materialien zum Einsatz. So wird der vordere Querträger, der die Vorderradaufhängungen mit dem dritten Lastpfad verbindet, [foto id=“282527″ size=“small“ position=“right“]aus gepresstem Aluminium gefertigt. Für die Struktur des hinteren Stoßfängers und die Energie absorbierenden Teile des dritten Crashpfades kommt Xenoy zum Einsatz – ein thermoplastischer Kunststoff, der im Verhältnis zu seinem geringen spezifischen Gewicht große Mengen an kinetischer Energie aufnehmen kann. Die Komponenten des dritten Lastpfades absorbieren die Aufprallenergie bei geringeren Geschwindigkeiten, so dass Kollisionen für Fußgänger mit deutlich gemilderten Folgen ablaufen. Verglichen mit herkömmlichen Stahlstrukturen zeichnen bereits diese Maßnahmen für eine Gewichtsersparnis von 8,5 Kilogramm vorn und vier Kilogramm im Heckbereich verantwortlich.

Verbesserungen und Gewichtseinsparungen

Auch alle weiteren Systeme und Komponenten der C-Plattform von Fiat wurden auf mögliche Verbesserungen und Gewichtseinsparungen optimiert. So bringen zum Beispiel die Rücksitzbefestigungen und auch der Querträger zwischen den A-Säulen – der aus einer Magnesium-Legierung gefertigt wird – 35 Prozent weniger Gewicht auf die Waage.

Neuentwicklung

Eine völlige Neuentwicklung stellt auch die hintere Mehrlenker-Hinterachse dar, die den neuesten Stand der Technik repräsentiert. Ihre flache und raumsparende Bauweise schafft zusätzliches Gepäckvolumen und realisiert dank besonders leichter Aluminium-Querlenker auch noch einen Gewichtsvorteil von zehn Kilogramm im Vergleich zu konventionellen Mehrlenker-Konstruktionen.

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