Mercedes-Benz

Als das Auto fahren lernte (III): Von der „Blechliesl“ über „Käfer“ zur Brennstoffzelle
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Der Müdigkeitswarner Attention Assist ist ein Beispiel für moderne Fahrerassistenten. Bilder

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Der F800 Style gilt als Technologieträger und Leitbild der neuen Mercedes-Formensprache. Bilder

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Der Mercedes-Benz-Flügeltürer 300 SL ist legendär. Bilder

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Eleganter Mercedes-Benz 500 K Roadster als eleganter Sportwagen mit Achtzylinder-Kompressor aus dem Jahr 1934. Bilder

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Nun auch mit neuen Elektronikhelfern: Mercedes C-Klasse. Bilder

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Stuttgart – Erst der Dreh mit dem Rad, dann Schießpulver als Brennstoff, Jahrhunderte unter Dampf und Bertha Benz, die bei ihrer Pionierfahrt 1888 Reinigungsmittel nachtanken musste: Die Geschichte des Automobils, deren Dokumentation aus Anlass der Patentierung des dreirädrigen Motorwagens vor 125 Jahren durch Carl Benz wir mit diesem dritten Teil beenden, ist überaus umfangreich. Das Automobil selbst setzt spätestens im 20. Jahrhundert zu seinem Höhenflug an.

Grundprinzip bis heute weitgehend erhalten

Noch gegen Ende des Jahrhunderts davor konkurrierten verschiedene Antriebsarten für Automobile miteinander, ehe sich, wie in einschlägigen Quellen nachzulesen, der Hubkolben- und Benzinmotor etwa gegen Petroleum- und Spiritusmotor durchsetzt. Als Gründe führen Experten größere Reichweite und höhere mögliche Geschwindigkeiten an. [foto id=“339384″ size=“small“ position=“left“]Das Prinzip des ersten Automobils – Motor vorn sowie Getriebe und Antriebswellen zu den Rädern, auf die die Kraft übertragen wird – ist demnach bis heute weitgehend erhalten geblieben.

Massenmotorisierung setzt Schritt für Schritt ein

Das neue Jahrhundert bringt viele technische Weiterentwicklungen, vor allem aber eine allgemeine Akzeptanz und Verbreitung des Automobils. Schritt für Schritt setzt die Massenmotorisierung ein. Vorbei die Zeiten, als man noch mühsam Pferde vor Kutschen einspannen oder, wie im Fall des Mercedes-Simplex aus dem Jahr 1906, zehn Minuten darauf warten musste, bis das sich selbst bewegende Gefährt endlich Leben zeigt. Da sind Vorderradantrieb, Scheibenbremsen und sogar Scheibenwischer schon patentiert. „Apollo“-Autos und „Piccolo“-Rennwagen werden vom thüringischen Apolda in die USA exportiert, wo Henry Ford 1914 mit seiner „Blechliesl“ Tin Lizzy schließlich die Produktion am Fließband beginnt und Autos dadurch für mehr Interessenten erschwinglich macht. [foto id=“339385″ size=“small“ position=“right“]

Immer mehr technische Weiterentwicklungen

Es geht Schlag auf Schlag: Das hydraulische Bremssystem ist da. Chassis und Karosserie entstehen aus Stahl. Lkw sind selbstzündend als Diesel unterwegs. Opel startet 1924 seine „Laubfrosch“-Fertigung. Benz und Daimler fusionieren zwei Jahre später. Vor Radial- oder Gürtelreifen, vor dem Automatikgetriebe kommen Motoren mit rotierenden Kolben auf den Markt. Mit dem „Käfer“ macht VW 1938 das Land mobil. 1949 findet in Berlin die erste deutsche Autoschau statt. Es gibt eine Technik, die spritzt Benzin direkt in den Brennraum ein. Ein Chrysler lässt sich mit Servounterstützung leichter lenken. Ab 1957 sind Beckengurte auf Wunsch zu haben. Wankel- oder Kreiskolbenmotoren treiben Autos an.

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Sicherheit nimmt zu, alternative Antriebe

Der Einspritzvorgang erfolgt automatisch. Subaru stellt 1972 mit dem Leone Station Wagon das erste in Großserie produzierte Straßenauto mit Allradantrieb vor. BMW lädt seinen 2002er turbomäßig auf. General Motors baut Katalysatoren in seine Benziner ein. Mercedes schickt die S-Klasse mit Antiblockiersystem an den Start. Die ersten Modelle haben Airbags an Bord. Erdgasfahrzeuge gehen in Serie. Der elektronische Schleuderschutz hält Einzug. Toyota kombiniert im Prius Verbrennungs- und Elektromotoren zum Hybridantrieb. Batterie-, Brennstoffzellen-elektrischer [foto id=“339387″ size=“small“ position=“left“]Antrieb, sparsamere und damit noch sauberere Motoren sowie Leichtbau werden genauso zum Thema wie moderne Navigation, Kommunikation, Vernetzung und Entertainment im Auto.

Führerlose Fahrsysteme schon im Test

Entsprechenden Prognosen zufolge soll weltweit 2030 allein das Pkw-Aufkommen auf rund 2,3 Milliarden gestiegen sein. Dass sie alle dann wie nach der S- und E-Klasse nun auch schon in der neuen C-Klasse von Mercedes nicht mehr nur Verkehrszeichen erkennen, vor Müdigkeit warnen, automatisch abbremsen und wieder beschleunigen, aktiv mit korrigierenden Eingriffen die Spur halten und den toten Winkel überwachen können, dürfte im wahrsten Wortsinn sicher sein. Gewiss ist das „Sich-selbst-Bewegende“ dann sogar mit führerlosen Fahrsystemen unterwegs. Getestet werden die jedenfalls schon.

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